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Leserbrief

«Mut, Meinung öffentlich bekannt zu geben»

Udo Meesters,Hofistrasse 42, Triesenberg | 27. März 2019

Warum, so fragen sich viele Leser, sind viele Leserbriefe immer wieder mit denselben Adressaten unterzeichnet?
Naja, dafür gibt es eine einfache Erklärung. Weil diese Schreiberlinge den Mut haben, ihre Meinung öffentlich bekannt zu geben. Viele jedoch glauben, das Stammtischgespräche etwas bewegen könnten, ohne dass man mit dem Zeigefinger auf einen zeigen könnte. Es gibt auch Ausnahmen, wo plötzlich ein sogenannter neuer Namensboom auf der Leserbriefseite zu finden ist – zum Beispiel «300 Jahre Liechtenstein» oder «Casinowelt». Das sind natürlich Themen, zu denen man mal seine Meinung äussern kann, ohne dass man böse angeschaut wird. Ich finde es eigentlich beängstigend, warum Themen wie «Umwelt-Klima-Pestizide-Krankenkasse-Pensionsloch-falsche Regierungsentscheide ...» lediglich, wenn überhaupt, am Stammtisch diskutiert werden. Der Mut in einem Land der freien Meinungsäusserung jedoch fehlt, seine Meinung jedem Bürger des Landes mitzuteilen. Hier spielt das Alter überhaupt keine Rolle. Ist es die Angst vor dem Zeigefinger oder vor Repressalien? Wer sich selbst diese Frage stellt, der darf sich über gleiche Namen der Leserbriefschreiber nicht wundern. Uns allen, welche immer wieder ihre Meinung auf diesem Wege äussern, würde es freuen, dass wir in diesem Lande nicht alleine stehen. Sei es mit Befürwortung oder auch Kritik zu unseren Leserbriefbeiträgen.

Udo Meesters,
Hofistrasse 42, Triesenberg

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