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Leserbrief

David Vogt/Heliport Balzers AG und seine Eigeninteressen

Helmuth Büchel,Gamslafina 13, Balzers | 9. März 2019

In seinem Leserbrief vom Donnerstag, den 7. März 2019, unterstellt David Vogt von der Firma Heliport AG in Balzers dem amtierenden Gemeindevorsteher Hansjörg Büchel, dass dieser sich im Radio-L-Interview vom 10. Februar 2019 gegen Rettungsflüge in der Nacht und am Wochenende ausgesprochen habe. Wer das Radiointerview aufmerksam verfolgt hat, stellt fest, dass David Vogt einen wesentlichen Teil der Aussagen von Hansjörg Büchel bewusst verschwiegen hat.
Hansjörg Büchel hat sich zuerst zur bestehenden Bewilligung für den Heliport Balzers geäussert. Diese Bewilligung sieht eine Obergrenze für die Anzahl von Flugbewegungen und von Lärmbelastungen vor. Derzeit besteht ein Flugverbot für Wochenend- und Nachtflüge, d. h. für kommerzielle Flüge. Die Bewilligung sieht aber eine wichtige Ausnahme vor und dies sind Rettungsflüge zu jeder Tages- und Nachtzeit. Dies verschweigt David Vogt bewusst. Weiter hat Hansjörg Büchel ebenso erwähnt, dass wir alle Rettungsorganisationen wollen und wir alle darauf nicht verzichten möchten. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger können dieses Interview selbst im Internet nachhören und sich ein eigenes Bild von den Aussagen von Hansjörg Büchel machen. David Vogt nutzt nun bewusst die Gemeinderatswahlen, um Vorteile für sein Unternehmen zu erwirken, indem er nur jene Passagen zitiert, welche seinem Unternehmen hilfreich sein könnten.
Wir hatten und haben bis heute einen gut funktionierenden Notfalldienst mit dem Rettungsdienst des Liechtensteinischen Roten Kreuzes in Vaduz und der Luftrettung Rega. An dieser Stelle möchte ich diesen beiden Organisationen auch ein herzliches Dankeschön für die geleistete Notfallhilfe aussprechen.
Ob für die Zukunft eine Ausweitung dieser Nacht- und Wochenendflugverbote (mit Ausnahme der Rettungsflüge) und die Stationierung des Rettungshelis «AP3» innerhalb der Bewilligung für Lärm und Anzahl Flüge liegt, muss das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) in Bern mit dem Betreiber des Heliports klären. Dies muss unter Abwägung aller Interessen, auch der Balzner und Mälsner Bevölkerung sowie der Gemeinde Wartau, ausgehandelt werden.
Mein Fazit kann deshalb nur lauten: «So nicht David Vogt – ich persönlich wähle Hansjörg Büchel.»


Helmuth Büchel,
Gamslafina 13, Balzers

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