Leserbrief

Sicherheit, Planung und Trinkwasser-qualität in der Heragasse Eschen

Werner Frommelt,Churerstrasse 54, Nendeln | 2. März 2019

Sehr geehrter Herr Vorsteher, lieber Günther,
in der Heragass herrscht zurzeit ein grosses Sicherheits-Manko für die Bevölkerung von Eschen sowie für die Besucher dieser Strasse. Der Grund: Die aus Holz bestehenden Leitungsmasten der LKW sind morsch, die Trinkwasserleitung aus dem Jahre 1935 ist in einem desolaten Zustand, das Risiko von Rohrbrüchen steigt Tag für Tag an, der laufende Trinkwasserverlust ist wohl nicht zu beziffern.
Aus diesen Gründen möchten LKW und WLU zusammen mit der LGV auf diesem Strassenabschnitt die morschen Kandelaber ersetzen, die Stromversorgung, das Glasfasernetz, die Wasser- sowie die Erdgasleitung auf den neusten Stand bringen. Doch seit der Vollendung der Baustelle Kohlplatz vor 16 Jahren herrscht auf der Strecke Heragass Stillstand: Für den Bau eines Gehsteigs konnte kein Boden erworben werden, eine Einigung mit einer einzigen Familie war offenbar nicht möglich. Und eine Planänderung, um dieses Problem zu beheben, wurde auch keine zustande gebracht. Seit 16 Jahren ist dieses Problem bekannt, doch es wurden in dieser Zeit keine finanziellen Mittel angespart, um diese Projekt zu finanzieren.
Die oben erwähnten Unternehmen sind bemüht, eine kostengünstige Lösung im Sinne der Bevölkerung von Eschen-Nendeln zu gewährleisten. Doch dies wäre nur möglich, wenn die Gemeinde Eschen mit ihrer Führung die ihr auferlegten Hausaufgaben, die sie vor 16 Jahren erhalten hat, auch im Sinne der Bevölkerung gemacht hätte. LKW, WLU und die Gasversorgung wären froh, wenn der noch amtierende Vorsteher und Gemeinderat bis zum Ende ihrer Amtszeit eine Lösung ausarbeiten würden. Denn die Arbeiten müssen angepackt werden. Die Arbeiten können im gleichen Projekt erledigt werden: Die Heragass kann zur Sicherheit aller ausgebaut werden und die genannte Infrastruktursanierung kann im gleichen Arbeitszug erledigt werden. Das wäre vernünftiger, als unzählige Löcher auszuheben und schliesslich einen Flickenteppich im alten Strassenbelag zu hinterlassen.

Werner Frommelt,
Churerstrasse 54, Nendeln

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