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Leserbrief

Der Macher von Planken

Irene Lingg Beck,Dorfstrasse 40, Planken | 27. Februar 2019

In der Wahlbroschüre der FBP wird der Vorsteherkandidat Gaston Jehle als Macher vorgestellt. Stimmt! Ein Macher von Luftschlössern, leeren Versprechungen und heisser Luft. Seine Anliegen für Planken hat er formuliert.
Restaurant: Das Projekt Saroja hat er entscheidend mitgebodigt (es kam aus der falschen, weil roten Ecke): «Wir bringen etwas Besseres». Das war im Juni 2011. Wir picknicken immer noch auf der grünen Wiese. Jetzt ist nur noch von einem Treffpunkt ohne Gastronomie die Rede. Soweit Gaston’s Anspruch und Wirklichkeit. Sich so aus der Verantwortung zu stehlen, zeugt nicht gerade von Führungskompetenz.
Tempo 30: Eine 30er-Zone benötigt eine Ausnahmegenehmigung und muss zwingend mit Hindernissen möbliert werden (z.B. Pflanzentröge, Bodenschwellen etc., Zebrastreifen müssen entfernt werden). Ob es alle lustig finden, auf der Dorfstrasse Slalom zu fahren, bleibe dahingestellt. Von den Kosten und dem Lärm beim Stop+Go ganz zu schweigen.
Verbindungsweg Dorfstrasse-Birkenweg: Hat Gaston auch mitgebodigt, weil «man den Waldweg Bärenboden-Birkenweg ausbauen kann». Kann man nicht, weil sowohl das Amt für Umwelt als auch die Regierung, gerichtlich abgestützt, diesen Ausbau verboten haben.
Alterswohnungen: Im 2012/2013 fanden eine Umfrage und eine Informationsveranstaltung statt (mit Schlussbericht), die eindeutig aufzeigten, dass Alterswohnungen zwar gewünscht sind, aber nur wenn die notwendige Infrastruktur wie Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten, medizinische Betreuung etc. vorhanden sind. Also in Planken auch längerfristig nicht machbar. Deshalb sind alle Personen, die ins Tal übersiedelt sind, aus ganz anderen Gründen von Planken weggezogen und nicht wegen fehlenden Alterswohnungen.
Vorwürfe an den jetzigen Gemeinderat wegen zu hohen Kosten bei div. Projekten und Verfahren: Tönt ziemlich peinlich, wenn man weiss, dass Gaston in seiner Zeit als Vorsteher dank seinem kreativen Umgang mit den Gemeindefinanzen und dem Finanzausgleich und zulasten der Steuerzahler einen zweistelligen Millionenbetrag in den Sand gesetzt hat.
Das Miteinander im Dorf funktioniert gut, der Gemeinderat (4 FBP, 2 VU) und der Vorsteher (VU) leisten bis heute sehr gute Arbeit und wenn man(n) es besser machen will, braucht es mehr als ein gros­ses Ego, ein paar flotte Marketingsprüche und unverbindliche Floskeln. Viel mehr!

Irene Lingg Beck,
Dorfstrasse 40, Planken

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