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Leserbrief

Wir können uns das «Weltwoche»-Abo nicht mehr leisten (2)

Leopold Senti,Fuhraweg 38, Ruggell | 7. Februar 2019

Ich war schon etwas überrascht, als mich der Verlagsgeschäftsführer der «Weltwoche» noch an dem Tag angerufen hat, an dem mein Leserbrief erschienen ist. Und nicht etwa, weil er mein Schreiben an die «Weltwoche» intern erhalten hätte, sondern weil er bereits meinen Leserbrief im «Volksblatt» gelesen hat. Die sind fix, die Swissis!
Er hat mich zuerst auf den Irrtum aufmerksam gemacht, was den Preis betrifft. Die zwei möglichen Abos, die angeboten werden, sind: Für ein Jahr: 334 Franken; für zwei Jahre: 598 Franken, minus 10 Prozent = 538 Franken, wenn es ohne Unterbruch verlängert wird.
Dann habe ich, auch gleich am ersten Tag, zwei Angebote von Sponsoren erhalten. Das eine ist wohl eher aufgrund von freundschaftlicher Zuneigung mir gegenüber gemacht worden, weshalb ich es eher zurückstellen will, das zweite ist aber ein belastbares Angebot von einem Treuhänder, von dem ich weiss, dass auch seine mündliche Zusage gilt.
An die Verantwortlichen der Landesbibliothek (LB) habe ich nun zwei Fragen: 1. Kann sich die LB eine Verlängerung des «Weltwoche»-Abos bei den oben genannten Preisen leisten? Wenn nicht: 2. Ist sie bereit, das Abo der «Weltwoche» von einem Sponsor anzunehmen und die Zeitschrift so zu behandeln und zu beschützen, wie sie es zum Beispiel mit dem «Spiegel» macht?
Ich weiss nicht, ob ich es Ihnen soufflieren muss; Ihre Antwort wird der Offenbarungseid! Deshalb bitte ich Sie, die Frage auch via Zeitungen zu beantworten. Für mich geht es hier um ein öffentliches Interesse, um die Ausgewogenheit bei der Presseauswahl, um freie Meinungsäusserung, um gleichen Zugang zu relevanten Informationen – auch wenn man Werktätiger, Student oder Pensionist ist und sich die Abos tatsächlich nicht leisten kann.

Leopold Senti,
Fuhraweg 38, Ruggell

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