Leserbrief

Menschengemachter Klimaschwindel

Tarik Hoch,Grüschaweg 11, Triesenberg | 23. Januar 2019

In 16 Schweizer Städten sind am vergangenen Freitag mehr als 22 000 Schüler, während der Schulzeit, auf die Strasse gegangen, um gegen den Klimawandel und die ihrer Meinung nach untätigen Politiker zu demonstrieren. Das Engagement vieler Jugendlicher ist durchaus ein positiver Trend. Ich frage mich trotzdem, wie viele Jugendliche an einem Samstag demonstrieren würden. Das von Menschen produzierte CO2 ist laut gängiger Theorie der massgebende Faktor für den Klimawandel. Doch auch bei nüchterner Betrachtung erscheint die Theorie der Klimaerwärmung sehr unwissenschaftlich: Unsere Luft besteht aus 0,038 % CO2. Davon produziert die Natur selbst etwa 96 %. Den Rest, also 4 %, der Mensch. Das sind also 0,00152 % der Luft. Und diese 0,00152 % sollen für den Klimawandel verantwortlich sein? Naja, es schmelzen ja die Pole und erstmals in der Geschichte ertrinken jetzt auch noch Eisbären. So zumindest zeigen es die «Wahrheitsmedien» und erzeugen damit nicht nur Panik, sondern auch Schuldgefühle. Dass die Masse des antarktischen Eisschilds zwischen 1992 und 2008 um 135 Milliarden Tonnen pro Jahr zunahm, während auf der anderen Seite der Erde die arktische Polarbärenpopulation Rekordzahlen verzeichnet, verrät man nicht. Erwähnt wird auch nicht, dass die Aufnahmen von Polarbären in relativ eisfreien Regionen im Sommer aufgenommen wurden. Dass die Klimanarren einen kranken Eisbären für ihre emotionale Klimapropaganda missbrauchen, ist unfassbar. Kein Wunder! Die Finanzierung der Klimaforschung schafft ja eine Menge Arbeitsplätze, die nur daran interessiert sind, CO2 mit Klimawandel in Verbindung zu bringen und die Existenz von globaler Erderwärmung zu dramatisieren. Die propagierte CO2-Klimakatastrophe ist auch für die Atomlobby ein regelrechter Segen, da CO2-ausstossende Kohlekraftwerke neben Kernkraftwerken die grössten Stromproduzenten der Welt sind. Hat sich nebenbei schon einmal jemand gefragt, weshalb der Westen sich das Recht auf schmutzige und billige Energiegewinnung nimmt, aber gleichzeitig verlangt, dass Afrika mit seinen Unmengen an Erdöl und Kohle teure und unzuverlässige Technologien einsetzt, um dort grundlegende Stromversorgung zu gewährleisten? Es wird also bewusst verhindert, dass CO2-ausstosende Kohlekraftwerke gebaut werden, damit Afrika weiter ausgebeutet werden kann, da ein entwickeltes Afrika nicht im Interesse des Westens liegt und die Konkurrenz einer afrikanischen Industrie niemand gebrauchen kann.

Tarik Hoch,
Grüschaweg 11, Triesenberg

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