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Leserbrief

Kulturk(r)ampf!

Ulrich Hoch, Grüschaweg 11, Triesenberg | 21. Januar 2019

In unserem Nachbarland Österreich dominiert nach wie vor eine «linksliberale» Kulturpolitik, die in Zusammenarbeit mit einem staatlichen Fernsehsender, der sich selbstherrlich als «tugendhafter» Ritter, sozusagen zusammen mit den linksorientierten Medien, als Retter der Demokratie zu legitimieren versucht. Sie alle glauben, die Republik, ohne demokratische Legitimation, vor einem drohenden Untergang retten zu müssen. In dieser Hinsicht scheint Österreich etwas sonderbar, gingen doch aus der letzten Nationalratswahl ÖVP und FPÖ als überlegene Sieger hervor und die ehemals führenden Sozialisten zusammen mit den «linkslinken» Grünen wurden in den politischen Abgrund befördert. Das Volk hatte die Masseneinwanderung und die «soziale Hängemattenpolitik» satt. Heute erfreuen sich Bundeskanzler Kurz und Vizekanzler Strache bemerkenswerter Beliebtheit. Während der letzten Jahre wurden aber, wie dies auch in anderen Ländern festzustellen gilt, Institutionen im Bereich Bildung, Kultur, Fernsehen und Medien immer mehr von «Kräften» dominiert, die Erungenschaften bekämpfen, die die Menschen zusammengehalten hat. Die Massenmedien feiern die neue Vielfalt und über Jahrhunderte gewachsene Strukturen wie Familie, Bildung, Glaube und Nationen werden unterwandert und es wird versucht, dieselben zu zerstören. Wir feiern in Liechtenstein dieses Jahr unser 300-jähriges Bestehen. Was sind es denn für Attribute, die so ein einzigartiges Jubiläum ermöglicht haben? Auch in Österreich entspricht das kulturelle Angebot in keinster Weise mehr den Wünschen der Mehrheit des Volkes. Was sich derzeit auf den grossen Bühnen Österreichs abzeichnet, ist von dramatischer Missgeburt! Von Inszenierung von bundesdeutschen «Nachwuchskünstlern» wendet sich das Publikum mit Abscheu ab. Der Kartenverkauf ging die letzten Jahre rapide zurück. Als Horrorbeispiel dafür steht derzeit die jüngste Inszenierung eines Paradestückes der österreichischen Literatur im Volkstheater in Wien von Franz Grillparzer «König Ottokars Glück und Ende». Mit öffentlichen Steuergeldern werden Vorfahren als Idioten und abnormale Persönlichkeiten dargestellt. Die Sitzplätze bleiben grossteils leer. Es wird bewusst von sogenannten «Kulturidioten» das Interesse der Jugend an Klassikern ausgetrieben. Eine Einmischung des Staates zeigt sich in der Kulturszene Österreichs im Sinne einer Beleidigung eines Volkes als gerechtfertigt. Es geht in der Kultur-Kunstszene darum, nach einer jahrelangen roten Kulturrevolution den Ruf wieder herzustellen.

Ulrich Hoch, Grüschaweg 11, Triesenberg

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