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Leserbrief

Abschied vom Schnee

Manfred BüchelGastelun 4, Eschen | 7. Januar 2019

«Unsere Kinder werden künftig im Tal keinen Schnee mehr vorfinden. Die Schneefallgrenze steigt und steigt. Die Situation in den Alpen sei bekanntlich besonders dramatisch. Die Wintersportorte müssen auf alternative Sportarten umsteigen. Der Skitourismus wird kollabieren.» Dieses und weiteres Gesülze wurde uns in den letzten Jahren von klimaneurotischen Politikern bis zum Gehtnichtmehr um die Ohren geschlagen. Und jetzt dieses Desaster. Man braucht ja nicht mal «Alexa», um das momentane Wetter zu fragen. Man muss nur zum Fenster hinausschauen, um diese zerstörerische Winterpracht klar zu erkennen. Doch wie kann denn das passieren? Die Klimamodelle tendieren doch in die gegenteilige Richtung. Da muss wohl glatt mit der Natur was nicht stimmen. Ich vermute jedenfalls, dass der Liebe Gott unseren diesbezüglichen Möchtegernpolitikern ein kleines Schnippchen geschlagen hat. Vielleicht ist das ja auch ein Wink mit dem Zaunpfahl, um diese schwebende Politmasse wieder einmal auf den Boden der Realität zu holen. Dies dürfte aber ziemlich schwierig werden, da diese schwebenden «Witzknollen» uns sicherlich klarmachen wollen, dass diese gefallene Schneemenge als ein ­Extremwetter-Ereignis in Folge des Klimawandels zu betrachten sei. Da bleibt mir nur noch die Hoffnung, dass der Liebe Gott auch mal Hirn regnen lässt.


Manfred Büchel
Gastelun 4, Eschen

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