Leserbrief

Es bleibt nicht alles, wie es war

Helmut Jörg Egger, Sennwisstrasse 9, Triesenberg | 19. Dezember 2018

Ja, es sind viele eingewandert, jedoch nicht aus Afrika und dem islamischen Osten. Das war erstens keine «wilde» Einwanderung, wie das jetzt vonstatten geht und an der dieser Pakt nichts zu ändern vermag, und zweitens sollte sich jetzt unser Land lieber ein Umdenken hinsichtlich des eigenen Nachwuchses angelegen sein lassen, als weiterhin auf Einwanderung zu setzen. Es wird für unser Land auch zum grossen Schaden sein, sich vom christlichen Glauben zu verabschieden, was langfristig unvermeidbar ist, wenn der Aberglaube an das in diesem UNO–Pakt hoch gejubelte, angebliche Migrationsheil bei uns Eingang finden sollte. Nicht Migration an sich kann die Wohlfahrt fördern, sondern – wie es immer war und sein wird – eine hochstehende Arbeitsethik, Kompetenz und Fleiss, wie es vom authentischen Christentum stets verkündet worden ist. Es ist auch naiv und realitätsfern, zu denken, dieser Pakt könnte den Migrationsdruck verringern. Für die Zielländer ist das Gegenteil der Fall. Die «Philosophie» dieses Paktes ist nichts anderes als eine schwarmgeistige Verirrung, dazu ob seiner doppelbödigen «unverbindlichen» Verpflichtungen alles andere als seriös. Für so etwas einzutreten, halte ich für sehr fragwürdig.
Weiters ist auch darauf hinzuweisen, dass die AEMR in ihrer Eingangsformel das «freie» Mensch-Sein erst ab Geburt festlegt und dem noch nicht geborenen Menschen kein Recht und folglich nicht den geringsten Schutz zugesteht. Das ist mit dem Christentum unvereinbar. Die AEMR sind keine Gottesgebote, sondern – gelinde gesagt – unvollkommene menschliche Satzungen ohne jeden Bezug auf die christliche Anthropologie. Noch ist das Christentum in unserer Verfassung verankert. Sollte das unterminiert werden, bedeutet das das Ende unserer Eigenständigkeit und nicht Wohlfahrt, sondern Niedergang.

Helmut Jörg Egger, Sennwisstrasse 9, Triesenberg

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung