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Leserbrief

Gedanken zur Migration im FL

Hermy GeissmannMatschilsstrasse 20, Triesen | 17. Dezember 2018

Ob wir ohne Migrationspakt mehr darüber entscheiden könnten, wen wir in unser Land lassen wollen, kann ich nicht beurteilen.
Sicher hätte unser Land ohne Migration von fähigen Leuten keinen so rasanten Aufstieg erfahren. Dazu hat aber auch der Zollvertrag mit der Schweiz und der Fleiss der Bevölkerung beigetragen. Dass wir aber, lieber Mathias Ospelt mit Klumpfüssen und klinischer Idiotie unser Land bevölkern würden, finde ich weit hergeholt. Die Migration von damals ist nicht vergleichbar mit der heutigen. Früher waren die neuen Mitbewohner, abgesehen weniger türkischer Gastarbeiter, aus dem selben Kulturkreis. Auch ich bin keine waschechte Liechtensteinerin. Wer ist das schon? Mein Grossvater kam 1884 aus Feldkirch nach Eschen und heiratete eine Nendlerin. Auch meine Mutter war eine echte Eschnerin mit österreichischer Mutter.
Die Verbrechen, die in vielen Ländern an den Menschen wegen ihrer Rasse oder Religion begangen werden und zu den Flüchtlingsströmen führen, schreien zum Himmel. Munter liefert der Westen aus Profitgier weiter Waffen. Berechtigt ging ob der Verfolgung der Rohingyas in Birma ein Aufschrei durch die Presse. Gibt es eine Empörungswelle in den Medien wegen der Verfolgung der Christen weltweit? Ich bin sehr für die Unterstützung von Armen und Verfolgten jeglicher ­Kultur. Aber möglichst in ihren ­Ländern oder dem gleichen ­Kulturkreis. Europa und unser ­kleines Land kann doch nicht so viele Flüchtlinge aus fremden ­Kulturen aufnehmen. Warum nehmen wir nicht, wenn wir schon ein Einwanderungsland sind, verfolgte Christen auf? Die 2. Türkenbe­lagerung Wiens wurde 1683 zurückgeschlagen. Heute leben in Wien 48 Prozent Muslime bei den unter 25-Jährigen. Sind das in Zukunft die «echten» Wiener mit Heurigen und Opernball? In etlichen deutschen Grossstädten bilden sich Sipp­schaften mit bis zu 10 000 Menschen, die sich einen Deut um deutsche Gerichte und Gesetze kümmern. Mafiamässig operieren sie auch im Ausland mit Drogen, Wirtschaftskriminalität und Menschenhandel. Die Polizei ist völlig machtlos.
Vor einiger Zeit hat bei uns ein muslimischer Religionslehrer in der Moschee in Triesen der Schulklasse, die zur Besichtigung dort war, erklärt, dass auch in Liechtenstein die Scharia eingeführt werden soll. Die Polizei nahm sich der Sache an und er wurde «verwarnt».
Ich empfehle allen, die Bücher von Dr. Manfred Schlapp zu lesen. Der Koran ist voll von Weisungen, den Ungläubigen, zu denen gehören wir, den Hals aufzuschneiden oder sie zu köpfen. Laut Koran wird ihnen dadurch ewige Glückseligkeit versprochen.
Ich könnte mich als 90-Jährige zurücklehnen und die verbleibende Zeit geniessen. Können unsere Nachkommen die Probleme des ­Klimawandels, des Plastikmülls und jetzt noch der Migration bewäl­tigen?
Allen wünsche ich besinnliche Weihnachten.

Hermy Geissmann
Matschilsstrasse 20, Triesen

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