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Leserbrief

So nicht, Herr Tino Quaderer!

Im Namen der VU-Ortsgruppe Eschen-Nendeln: Johannes Zimmermann, Obmann. | 13. Dezember 2018

In Ihrer Adventsbotschaft schreiben Sie unter anderem, dass die Gemeinde Eschen teilweise den Anschluss verpasst und die Schlüsselprojekte nicht umgesetzt habe. Sie sitzen jetzt gleich lang im Gemeinderat wie der VU-Vorsteherkandidat Viktor Meier, nämlich knapp vier Jahre. In einem Doppelinterview im «Liechtensteiner Vaterland» haben Sie und unser Vorsteherkandidat Viktor Meier aus Eschen noch vor wenigen Tagen mitgeteilt, dass Sie beide einen fairen Wahlkampf führen wollen. Dazu gehört Ihrerseits vor allem auch Faktentreue!
Sie müssten eigentlich wissen, wie viele Projekte in Eschen abgeschlossen wurden, sich in der Umsetzung befinden, aufgegleist oder bewilligt wurden. Zu erwähnen ist vor allem, das Projekt «Clunia», das geduldig mit der Bevölkerung erarbeitet und jetzt von den Stimmberechtigten gutgeheissen wurde. Wir stellen einfach faktisch fest, dass im Gemeinderat von Eschen-Nendeln seit vielen Jahren noch nie so viele Projekte gleichzeitig in Bearbeitung waren resp. abgeschlossen wurden, wie in der Zeit sowie unter der Führung von Günther Kranz!
Wir möchten Sie nur an die wichtigsten erinnern: Haus der Gesundheit, Dorfkerngestaltung in Eschen und Nendeln, Kinderspielplatz im Dorfzentrum (kurz vor Instandsetzung), sozialer Wohnungsbau im Kohlplatz in Zusammenarbeit mit der Wohnbaugenossenschaft, verschiedene Umweltprojekte, Projekte im Erholungsgebiet, grössere Überbauung im Gewerbezentrum und eine Überbauung mit Einkaufsgeschäft, Strassenbauten- und Stras-sensanierungen sowie diverse zukunftsorientierte Liegenschaftskäufe (mit Geldern aus der Reserve!). Ein weiteres, für die Gemeinde rentables Projekt, das Technische Zentrum des LFV, welches der Gesamtgemeinderat befürwortet hatte, ist leider von der Versammlung der Bürgergenossenschaft knapp abgelehnt worden.
Einige Projekte bringen Arbeitsplätze und vor allem neue Steuereinnahmen. Die Liste könnte noch verlängert werden. Auch wenn Sie noch nicht sehr lange in Eschen wohnen, hätten Sie eigentlich schreiben müssen: «Eschen hat aufgeholt und überholt und ich habe dabei einen Beitrag geleistet.» Im Gegensatz zu Ihnen, Tino Quaderer, hat Ihr Parteikollege Fredy Allgäuer anlässlich der Seniorenadventsfeier der Gemeinde die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und explizit die Zusammenarbeit mit Vorsteher Günther Kranz wörtlich folgendermassen formuliert: Zitat: «Die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und mit Vorsteher Günther Kranz war immer sehr gut.»
Auch wenn man vor Wahlen steht, muss man bei den Fakten bleiben! Auf Ihre Adventsbotschaft in dieser Art können wir Eschner und Nendler gut verzichten.

Im Namen der VU-Ortsgruppe Eschen-Nendeln: Johannes Zimmermann, Obmann.

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