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Leserbrief

Nochmals «UN- Migrationspakt», Teil 1

Hermann Matt,Kirchenbot 5, Mauren | 7. Dezember 2018

Wie zu lesen ist, handelt es sich beim «UN-Migrationspakt» um einen «Pakt». Per Definition ist «Pakt» dem lateinischen «pactum» entlehnt, das soviel heisst wie Vereinbarung, Vertrag, Bündnis. Solche Bezeichnungen sind alleine schon der Logik nach nicht «unverbindlich». Wenn eine Verabredung «unverbindlich» sein soll oder ist, bedarf es nicht eines riesigen Aufwandes, um nahezu zweihundert (200) Staaten nach Marokko zu beordern.
Wenn es von offizieller Seite heisst, «Wir erfüllen schon alles», dann kann darunter auch verstanden werden, dass die theoretisch ihren Wahlvölkern rechtlich verpflichteten Regierenden als die heimlich Paktierenden ihren Pakt «schon erfüllen» werden. Zu Bedenken gibt die schiere Anzahl von kulturfremden, nicht integrationswilligen und/oder nicht integrationsfähigen Menschen. Es geht vor allem um die Grössenverträglichkeit, ganz abgesehen von den unterschiedlichen Kulturen und Religionen. Im durchgepeitschten «Ja»-Fall wären unsere Verfassung und unsere nationale Souveränität auf dem Papier zwar noch nachzulesen, aber in der Realität wären wir nicht länger «Herr im eigenen Haus»! Und «Durch planmässige Verteilung, Verwendung und Beschützung der Auswanderermassen ensteht die ­politische Kolonisation.» (Aus ­«Erdenmacht und Völkerschicksal», S. 16, Friedrich Ratzel, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart – 1940).
Zur Erinnerung: Wer hat damals in der Bahnhofstrasse Buchs für Ordnung gesorgt? Es waren mutige Geschäftsleute, die selbst die Initiative dazu ergriffen und die Angst einflös­senden «Wegelagerer» vertrieben hatten.
Sollte Liechtenstein zum «UN-Migrationspakt» «Ja» sagen – was ich nicht hoffe –, dann ist meines Erachtens die Aufrechterhaltung der ohnehin zeitlich begrenzten Schutzklausel ausgehebelt, die uns derzeit vor zu grosser Einwanderung aus dem EU-Raum schützt. Einerseits wäre also dieses Tor (zur EU) weiterhin geschlossen, andererseits würden die Schleusen mittels «UN-Migrationspakt» geöffnet. Dieser sinnlogische Widerspruch weist m. E. sowohl auf eine politische Intrige gegen das eigene Volk als auch auf eine politico-administrative Willkür hin.

Hermann Matt,
Kirchenbot 5, Mauren

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