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Leserbrief

Regionalbahn Oberland als langfristige Lösung

Verkehrs-Club Liechtenstein (VCL) | 5. Dezember 2018

Der Schaaner Vorsteher Daniel Hilti wird im «Liechtensteiner Monat» Nr. 10/18 zitiert: «Bevor wir neue Strassen in Betracht ziehen, brauchen wir ein Gesamtkonzept für das ganze Land. Dann können wir entscheiden, wo was richtig ist. Neue Strassen helfen uns nicht zwingend weiter, aber Handlungsbedarf ist punktuell vorhanden.» Dieser Aussage stimmt der VCL zu. Neue Strassen erhöhen die Kapazität für Autos, machen Autofahren noch attraktiver und induzieren deshalb noch mehr Autoverkehr. Dies nicht nur lokal, sondern in der ganzen Region.
Heute verkehren auf der ÖBB-Linie Feldkirch-Buchs an Werktagen total neun Regionalzüge. Zu den relevanten Morgen-Pendlerzeiten vier Kurse aus Richtung Feldkirch und drei Kurse aus Richtung Buchs. Heute benutzen täglich etwa 600 Fahrgäste die Regionalzüge mit Ziel-/Quelle in Liechtenstein. Durch den Ausbau der heutigen ÖBB-Linie zur S-Bahn «FL–A–CH» im Halbstundentakt kann – ganz im Sinn des Vorstehers – die Verkehrssituation in Schaan deutlich entschärft werden. Denn per Ende 2017 hatte Schaan knapp 1700 Zupendler aus dem Bezirk Feldkirch und gut 1400 aus dem Bezirk Werdenberg. Für die Weiterfahrt der knapp 1300 Zupendler aus Feldkirch nach Vaduz werden LIEmobil-Kurse besorgt sein.
«FL–A–CH» braucht auch das Oberland ein neues Verkehrsmittel als Rückgrat des öffentlichen Verkehrs mit dem Bus als Feinverteiler. Für die Weiterführung der Bahn von Schaan via Vaduz, Triesen, Balzers, Trübbach nach Sargans als Regionalbahn Oberland hat der VCL zusammen mit anerkannten Experten eine Studie erstellt und schon mehrfach veröffentlicht. Details zur Tram-Bahn im 15-Minuten-Takt: www.vcl.i/?page=18&id=424.

Verkehrs-Club Liechtenstein (VCL)

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