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Leserbrief

Ruhig Blut, Herr Ospelt

Signor Lemont, im Pardiel 54, Schaan | 1. Dezember 2018

Man kann politische Fragen auch ohne diese Polemik diskutieren. Zu Ihrer Frage was ein «Einwanderungsland» ausmacht: Nichts!
Rein gar nichts macht ein Einwanderungsland aus. Das ist ein Begriff, der nichts darstellt. Ihre Beispiele für «Einwanderung» sind total belanglos. Oder wollen Sie ernsthaft argumentieren dass die Römer in Liechtenstein eingewandert sind? Ernsthaft? Wollen Sie uns weismachen, dass Liechtenstein jemals Einwanderungsland für Semiten war? Sarazenen? Wissen Sie denn nicht, dass die Sarazenen während der islamischen Eroberungskriege Europa überfallen und grosse Teile Südeuropas unterschlagen hatten? Wollen Sie uns wirklich weismachen, dass Eroberungskriege gleich Einwanderung ist? Beim Lesen Ihres Leserbriefes fragt man sich, ob Sie eigentlich wissen, was Einwanderung bedeutet.
Zum Glück schliessen Sie Ihren gutgemeinten Brief mit üblen Beleidigungen. Wunderbar! Es ist immer ein guter Ansatz, jemanden von seinem Standpunkt zu überzeugen, indem man ihn beleidigt. Gut gemacht! Zeigt, wie tolerant und weltoffen Sie sind.
Liechtensteiner können also froh sein, dass es jemals ausländische Edelmänner gab, die ihr Blut als Geschenk hier liessen. Wie ritterlich von ihnen. Und wie nett Sie über «ausländisches Blut» schreiben. Ja «ausländisches Blut» ist nun wirklich ein Segen, weil die Inzüchtigen Liechtensteins ansonsten hässliche, mit Überbiss und Klumpfüssen ausgestattete, debile Idioten geblieben wären.
Zählen Sie sich zu dieser Art von Liechtensteiner, Herr Ospelt?
Sie haben eine skurrile Art von Argumentation. Mich haben Sie nicht überzeugt, obwohl ich Migrant erster Generation bin.

Signor Lemont, im Pardiel 54, Schaan

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