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Leserbrief

Verhältnisblödsinn?

Kurt Alois Kind,Postfach 112, Eschen | 30. November 2018

Chur hat 37 000 Einwohner. Stellt euch vor, Chur möchte auf der Weltbühne mitmachen ... das wäre von uns Liechtensteinern aus gesehen doch lachhaft! Zürich hat 400 000 Einwohner. Nicht einmal diese wollen auf der Weltbühne mitreden! Doch unsere Aussenministerin will das schon. Ist das wirklich richtig? Werden wir nicht hinter dem Rücken der internationalen Diplomaten ausgelacht wegen der paar Fränkli, die unser Staat da zum Welt-Tumult beiträgt?
Für uns Steuerzahler ist es sehr viel Geld! Aber für die internationale Bühne ist es lächerlich wenig! 500 000 Franken für Syrien? Die zusätzlichen 200 000 Franken für den «Syrien-Mechanismus» sind eine wertvolle Idee und ein sinnvoller Beitrag. Aber es wäre doch die Aufgabe der Verursacher der Syrien-Probleme, diese Beträge zu bezahlen und nicht unsere Aufgabe, oder?
Ist unsere Aussenministerin wirklich sicher, dass ihr Geld vom libanesischen Premierminister nicht für die Wahlen, die 14 Tage später stattfanden, verwendet wurde? Siehe ZDF-Beitrag, in dem gezeigt wird, dass das Geld nie am richtigen Ort ankommt!
Und übrigens war doch abgemacht, dass Reisekosten gespart werden müssen!
Keiner kann im Zeitalter der Digitalisierung sagen, dass viele der Gespräche nicht auch über Skype oder abhörsichere Anbieter als Telefonkonferenz geführt werden können.
Die Verantwortlichen betonen immer wieder, dass der Migrationspakt nicht bindend ist, und im selben Atemzug verkünden sie stolz, dass Liechtenstein allen Verpflichtungen nachkommt, die UNO und EU – ohne die Völker zu fragen – beschlossen haben! Ist das nicht ein Verpflichtungswahn, in dem unsere Regierungsvertreter feststecken?
«Denn sie wissen nicht was sie tun!», hat der grösste Sohn von oben, Jesus, gesagt, der hinterhältig verraten wurde. Ist das in unserem Land nicht zurzeit die gleiche Situation, werden wir nicht auch gerade verraten? Frau Frick, was machen Sie mit unserem Volk?
Liebe Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner, Familienmitglieder und Verwandte, bitte bringt unsere Regierung zur Vernunft und Einsicht, bevor wir mit diesem Migrationspakt auf einen finanziellen Ruin in unserem Land zusteuern!

Kurt Alois Kind,
Postfach 112, Eschen

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