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Leserbrief

Danke für’s Nein

Otto Beck,Bergstrasse 119, Triesenberg | 28. November 2018

Liebe Wählerinnen und Wähler, wir sagen vielen Dank für euren Einsatz. Das Ergebnis war wie erwartet, nur noch viel klarer.
Steg wird zwar verschont von rauschenden Schneekanonen und Lastwagen während der Weihnachtszeit, nicht aber von den Emissionen von 4000 Pkws, die an einem schönen Wintersonntag Richtung Malbun fahren, wie die Initianten selbst feststellen. Immerhin entfallen die tal- und bergwärts brummenden Lastwagenkolonnen. Vaduz kann seine Silvesterpartys feiern und niemand muss die Schnee- und/oder Pflotschhaufen wegräumen. Die angeblich 80 Millionen TV-Zuschauer bekommen nun Vaduz, das sich um diese Zeit sehr selten winterlich zeigt, nicht zu sehen. Es sind dafür Asiaten da, die sich entlang des Eisplatzes ins Städtle zwängen.
Viele von uns sind sportlich aktiv und wir sind nicht einfach nur Nein-Sager! Aber wir konnten nicht Ja sagen zu so was, weder finanziell noch ökologisch.
Nein, wir sind keine Nation, die sich zum Egoismus, Narzissmus und zum Populismus hin bewegt, wie die IOC-Präsidentin glaubt. Wir haben immer noch eine grosse Solidarität, ein Zusammengehörigkeitsgefühl und viele ehrenamtliche Helfer in allen Vereinen und Organisationen.
Und schliesslich die Aussage, der Energieaufwand entspreche demjenigen eines Fussballspieles im Rheinpark-Stadion, lässt vermuten, wie veraltet die Lichtanlage dort schon sein muss.


Otto Beck,
Bergstrasse 119, Triesenberg

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