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Leserbrief

Aussenministerin zeigt keine Einsicht

Herbert Bürzle, Heraweg 31, Balzers | 28. November 2018

Das Land Liechtenstein (?) organisierte am 22. November 2018 zusammen mit Katar (!) etc. eine Unterstützungskonferenz für den sogenannten Syrien-Mechanismus. Dafür will unsere Aussenministerin A. Frick weitere 200 000 Franken von unseren Steuergeldern verwenden (verpulvern!).
Ziel dieses Mechanismus ist es, aufzuschreiben und festzuhalten, wer für diesen Krieg verantwortlich ist und wer wie zu bestrafen ist, wenn der Krieg einmal zu Ende ist. Angeblich haben mehrere Staaten weitere Finanzierungszusagen gemacht. Aus meiner Sicht sollte aber nicht das weitere Pflegen (Hätscheln!) dieses Mechanismus das Ziel sein, sondern die sofortige Beendigung dieses Krieges. Dieses Vorhaben dürfte aber für unser Land wohl eine Nummer zu gross sein und ohne USA, Russland und allenfalls China nicht zu bewerkstelligen sein. Dementsprechend sollte auch unser Auftreten auf der Weltbühne sein! Die betroffenen Menschen in den Kriegsgebieten haben nämlich von dem hoch bezahlten «Diplomatengeschwätz» rein gar nichts.
Des Weiteren macht sich unsere Aus­senministerin sehr stark für den aktuellen Migrationspakt. Unser Nachbar Österreich hat die Unterzeichnung dieses «Paktes» aus wohlüberlegten Gründen bereits abgesagt. In der Schweiz will das Parlament darüber abstimmen. Bei uns soll der Landtag lediglich informiert werden. Ich kann nur hoffen, dass der Landtag als Volksvertretung in dieser Angelegenheit das Heft selbst in die Hand nimmt und uns vor bösen Überraschungen bewahrt.
In diesem Zusammenhang verweise ich auch nochmals auf die Leserbriefe von Ulrich Hoch und Urs Kindle, beide am 24. November in unseren Landeszeitungen erschienen.

Herbert Bürzle,
Heraweg 31, Balzers

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