Leserbrief

Sehr geehrter Herr RosenichGeschätzter Gemeindevorsteher

Mario Bühler,Burkatstrasse 21, TriesenbergOswald Schädler,Hegastrasse 35,... | 28. November 2018

Zu der Berichterstattung in den Landeszeitungen vom Montag, den 26. November 2018, von Paul Rosenich nur Folgendes: Alle unsere Aussagen zum Verkauf des BGZ-Gebäudes beruhen auf Recherchen, Akten und Fakten, sie entsprechen der Wahrheit und haben nichts, aber auch gar nichts mit «Biertisch­argumenten» zu tun. Sie hatten genügend Zeit, um unseren Aussagen zu widersprechen und durch Akten und Fakten Ihrerseits richtigzustellen. Sie konnten es schlicht und einfach nicht.
Der guten Ordnung halber noch eine Richtigstellung Ihrer Aussage im «Liechtensteiner Vaterland» vom 26. November. Bei der BGZ-Liegenschaft handelt es sich keineswegs um ein schlecht vermietbares, defizitäres Objekt (siehe Schätzungsbericht).
Und wenn Vorsteher und Vizevorsteher mit dem Argument «wichtiger Steuerzahler» auftraten und gar nicht wussten, ob oder wie viel Steuern der nicht am Triesenberg wohnende Unternehmer zahlt, und wenn dieselben Gemeindeverantwortlichen uns der Lüge bezichtigen respektive in einer «Richtigstellung» in den Landeszeitungen schreiben (Zeitungen vom 8. November 2018): «Falsch ist unter anderem die Darstellung, dass die Jahresrechnung bis heute nicht beim Amt für Justiz hinterlegt worden ist», dann ist das gelogen.
Noch am Samstag vor der Abstimmung (24. November 2018) schrieb Gemeindevorsteher Christoph Beck in einem Beitrag im «Liechtensteiner Volksblatt»: «Der einzige Wermutstropfen ist der Stil der vorgebrachten, teilweise verletzenden Äusserungen der Referendumsführer, was einer sachlichen Auseinandersetzung abträglich ist.»
Wir sind der Überzeugung, dass wir zu keinem Zeitpunkt «Falschaussagen» oder «verletzende Äusserungen» gemacht haben. Wenn die Gemeindeverantwortlichen und auch Paul Rosenich weiterhin den eingeschlagenen «Verleumdungskurs» gegen uns fahren, ist das ihre Sache. Wir werden aber nicht schweigen, sondern zu jeder unwahren oder «nebulösen Anschuldigung» öffentlich Stellung beziehen.
Wir hoffen nun, dass der Triesenberger Gemeinderat aus dem klaren Abstimmungsergebnis (64,6 % Nein) für künftige Entscheide dazugelernt hat und sind zuversichtlich, dass hiermit das «Thema BGZ» ­abgeschlossen werden kann.

Mario Bühler,
Burkatstrasse 21, Triesenberg
Oswald Schädler,
Hegastrasse 35, Triesenberg

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