Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Leserbrief

Migrationspakt zerstört Nationalstaaten

Urs Kindle,Runkelsstrasse 17, Triesen | 24. November 2018

Beim «Liechtenstein Dialog» von 2013 im Vaduzer Saal hatte Ursula Plassnik, die österreichische Botschafterin in Paris, als Gastrednerin gesagt, die «Zeit, als Nationalstaaten ihre eigenen Regeln aufstellen konnten, sei definitiv vorbei»! Also FL-Souveränität ade! Plassnik hatte dabei betont, dass, Zitat, «jedes Land Teil des Weltdorfs» werden sollte! («Vaterland», Seite 7, 19. Januar 2013). Zeit, aufzuwachen! Bereits damals nämlich bestand der düstere Plan, einen «Weltstaat» ohne Grenzen zu errichten – so auch jetzt: Unter anderem mithilfe des gefährlichen, anti-nationalen UNO-Migrationspakts!
In einem Interview im Deuschlandradio (dradio.de) vom 13. November 2018 warnte Prof. Reinhard Merkel (emeritierter Professor für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Uni Hamburg), Zitat: «Er [d. h. der UNO-Migrationspakt] wird eine ganze Reihe – auch rechtlicher, völkerrechtlicher – Wirkungen entfalten. […] [Man fragt sich], warum eine Vereinbarung geschlossen wird, wenn man [absurderweise] dazu sagt, die solle aber keinerlei Wirkung haben! […] Wie diese Ziele umgesetzt werden, bleibt Sache der Staaten. Dass sie [die Ziele] umzusetzen sind, wird [jedoch] vereinbart, und zwar wirklich rechtlich verbindlich! Das ist die suggestive Irreführung, die ich derzeit erlebe bei solchen [Pro-Pakt-]Bekundungen vonseiten der Regierung. […] Wir werden [wegen des Pakts] neue Migrationswellen kriegen, wir sollten uns also der Problematik bewusst sein! […] Er [der Pakt] wird auch bei uns Wirkung entfalten! Wir können nicht einfach so tun, dass nach dem Abschluss dieser Vereinbarung in Deutschland [bzw. in anderen Pro-Migrationspakt-Ländern] ganz souverän entschieden werden kann! […] Dies alles, was an Argumentation derzeit vorgetragen wird, ist nicht konsistent, nicht kohärent. […] Der Pakt tut so, als kämen dann legal nur Migranten, die hier problemlos in der Gesellschaft ihren Platz finden können. Das ist nicht der Fall. […] Der Pakt erkennt an, dass sich Parallelgesellschaften [Diasporas] bilden werden. Das ist ein Riesenproblem. Das enthält kulturellen Sprengstoff, religiösen Sprengstoff – wir erleben das alles jetzt. […] Wir werden [als Folge des Pakts] hochproblematische soziale Reibungssituationen kriegen.» Ende Zitat.
Obige Warnungen des deutschen Rechtsprofessors gelten auch uns. Frage: Wollen unsere Politiker als Landesverteidiger und Volksvertreter oder aber als Landeszerstörer und Volksverräter in die Geschichte Liechtensteins eingehen? – Nein zum UNO-Migrationspakt.

Urs Kindle,
Runkelsstrasse 17, Triesen

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung