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Leserbrief

«Für das eigene Volk wird nichts gemacht»

Susanne Ospelt,Rüfenstrasse 5, Schaanwald | 23. November 2018

Welche schöne Landschaft und welch schönen Berge wir hier in Liechtenstein haben. Anscheinend nur in Liechtenstein. Viel mehr von Schönheit hat ja Liechtenstein auch nicht mehr. Es geht nur darum, dass man endlich mal sagen kann, die ganze Welt kennt uns jetzt. So was Lächerliches. Nicht mal alle Schweizer kennen Liechtenstein. Wenn man unser Sozialsystem anschaut und damit schon zu tun gehabt hat, kann nur noch über so eine Tour lachen.
Für solche Anlässe hat man Geld, aber für das eigene Volk, für das der Landtag arbeiten sollte, wird nichts gemacht. Lebensunterhalt steigt und von den Mieten reden wir am besten nicht. Zwar steht so einiges in der Verfassung, dann wüssten die Herren auch, was sie zu tun hätten, aber eben, was unter den Teppich schieben und ja auch drunter lassen, dass können die Politiker, wenn es um das Volk geht, am besten.
Die beste Ausrede: In diesem Land ist es so, in dem anderen so, also stehen wir noch gut da. Das hört man zwar häufig bei den Kindergärtlern, da kann ich das noch verstehen, aber bei den Politikern!?
Liechtenstein könnte weltweit bekannt werden, wenn sich die Herren mal endlich getrauten, im sozialen Bereich was Neues zu kreieren.
Ohne die karitativen Einrichtungen wäre die Klientenzahl beim Sozialamt um sehr vieles höher. Aber da ist es einfacher, die Tarife der Schweizer zu übernehmen. Ohne nachzudenken. Lächerlich ist, wenn man für eine Person eine Miete von 1000 Franken berechnet bekommt. Und das in Liechtenstein!!
Verfassung
Art. 24
1) Der Staat sorgt im Wege zu erlassender Gesetze für eine gerechte Besteuerung unter Freilassung eines Existenzminimums und mit stärkerer Heranziehung höherer Vermögen oder Einkommen.
2) Die finanzielle Lage des Staates ist nach Tunlichkeit zu heben und es ist besonders auf die Erschlies-sung neuer Einnahmsquellen zur Bestreitung der öffentlichen Bedürfnisse Bedacht zu nehmen.

Susanne Ospelt,
Rüfenstrasse 5, Schaanwald

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