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Leserbrief

Auf den Punkt gebracht!

Gert Risch,Wingertgasse 32, Vaduz | 21. November 2018

Die Sendung «SRF bi de Lüt» meine ich, sei in unserem Land sehr gut angekommen. Einen besonderen Dank verdient dabei S.D. Prinz Wolfgang von und zu Liechtenstein, unser ehemaliger Botschafter in Bern. Unter dem Titel «300 Jahre Liechtenstein» begründete er mit einem kurzen geschichtlichen Rückblick, warum unser Land heute in bester Verfassung dasteht und wem dies zu verdanken ist. Ich hoffe sehr, dass diese Feststellungen als Leitfaden für die kommenden Jubiläumsfeierlichkeiten dienen. Echte Dankbarkeit ist eine hohe Tugend. Das gilt beispielsweise auch für mich, da ich – wie viele andere – damals gratis an der ETH Zürich studieren durfte.
Und dann noch das. Gefreut habe ich mich auch über das Wieder- (-Fern)sehen mit Michael Bargetze, dem einzigen Liechtensteiner Bergführer. Sofort erinnerte ich mich an sein bis heute einmaliges alpinistisches Unternehmen, «innerhalb 24 Stunden sein Heimatland auf der Grenze zu umrunden» (circa 150 Kilometer, 10 000 Höhenmeter gemäss Internet: Grenzerfahrung Liechtenstein – Tourismus.li). Dies dürfte ein sportlicher Weltrekord der besonderen Art sein, dem irgendwie die gebührende Anerkennung versagt blieb. Der Schwierigkeitsgrad dieser Klettertour konnte anhand der Filmsequenz zum Grauspitz erahnt werden. Das zwischenzeitlich auf dieser Teiltrecke ereignete tragische Unglück seines Bergkameraden Peter Sprenger macht deutlich, wie gefährlich die damalige Herausforderung war und heute noch ist.
Zusammengefasst, die Sendung hat von unserem Land ein sehr sympathisches Bild ausgestrahlt. Herzlichen Dank an Nik Hartmann, sein Team und die liechtensteinischen Akteure.

Gert Risch,
Wingertgasse 32, Vaduz

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