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Leserbrief

Einheitskasse oder Abschaffung des Obligatoriums

Harald Bühler, Landstrasse 284, Triesen | 19. November 2018

Es ist an der Zeit, unser Krankenkassensystem grundlegend zu reformieren. In Genf und Lau­- sanne wurde gerade demonstriert wegen den hohen Krankenkassenprämien, die das Haushaltsbudget vieler Familien und Einzelpersonen sprengen.
Insgesamt ist das System schlecht, eine Einheitskasse könnte helfen. In einem kleinen Staat wie Liechtenstein sogar ein Muss!
Dass jede Person ärztliche Hilfe bekommt, die sie braucht, ist unbestritten und auch das Ziel, den medizinischen Standard im Land hoch zu halten, macht Sinn, aber nicht um jeden Preis!
Die Finanzierung ist das Problem! Im aktuellen, aber veralteten System verdienen immer noch zu viele Akteure am Kuchen und die grosse Last der Finanzierung bleibt bei den Prämienzahlern hängen. Dass diese Prämienzahler sich einkommensmässig von 25 000 Franken pro Jahr bis 800 000 Franken pro Jahr massiv unterscheiden, wird bei der Prämienhöhe zu wenig berücksichtigt. Mit einer moderaten Steuererhöhung für hohe Einkommen kann eine Einheitskasse problemlos finanziert werden, wenn man will. Dann sinken die Prämien nachhaltig: In extremis ist auch die Abschaffung des Obligatoriums sinnvoll, denn dieser Zwang schränkt die Freiheit und das Selbstbestimmungsrecht eines jeden ein. Schön, dass Sie meinen Beitrag lesen, danke.

Harald Bühler, Landstrasse 284, Triesen

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