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Leserbrief

Liebe Aurelia Frick!

Kurt Alois Kind,Postfach 112, Eschen | 26. September 2018

Zum «Volksblatt»-Interview vom Samstag, den 22. September:
Mit Interesse habe ich Ihren Beitrag in der Samstagausgabe gelesen. Grundsätzlich sehe ich das, was Sie beschreiben, als Augenwischerei und scheinheilige Ablenkung von unseren eigenen Finanzproblemen in Liechtenstein an. Wenn Sie etwas erreichen wollen, dann gehen Sie auf den Kern des Übels von Menschenhändlern los. Frau Minister, fordern Sie den Papst mit ihrer neuen Kommission auf, er soll die grössten Anführer des internationalen Menschenhändlerrings, denen er im Vatikan Schutz vor dem Zugriff der Justiz gewährt, ausliefern! Durch diese Personen wird das globale Netz des internationalen Menschenhandels automatisch aufgedeckt! Sie müssen nur erreichen, dass diese Personen der Justiz übergeben werden, dann ist Ihnen Ruhm und Ehre in allen «Himmeln» gewiss! Geben Sie entsprechende Schlagwörter im Internet ein und Sie werden sich wundern. So erfahren Sie sofort, wo Sie beginnen müssen. Ausserdem, wenn Sie schon Soziales tun wollen, was Hand und Fuss hat, dann beginnen Sie zuerst in unserem Land und stecken Ihre Energie mit Herrn Oliver de Perregaux in die Sklavenbefreiung in Liechtenstein!
Fordern Sie die 0,08 Prozent der angelegten 500 Milliarden Vermögen der Liechtensteiner Banken, Stiftungen und Treuhänder ein und verwenden diesen Ertrag von 400 Millionen Franken als Sozialbeitrag, sprich «Entsklavungsbeitrag» für das Volk von Liechtenstein. Wenn schon niemand ein «richtig funktionierendes» Spital bauen will, dann bezahlen Sie damit die sklaventreibenden Krankenkassenbeiträge der Bevölkerung und schauen, dass endlich die Postautos für alle gratis zu benutzen sind. Letzteres ist auch ein Beitrag zum Umweltschutz und eine Einsparung an Personalkosten (Fahrkarten-Zahlungswesen) beim öffentlichen Verkehr.
Denken Sie nicht, das hat mit Ihrem Ressort nichts zu tun. Doch, es hat damit zu tun, weil Sie in der Regierung sitzen und dadurch auch verantwortlich sind! Und kommen Sie mir nicht mit der billigen Ausrede «Was nichts kostet, ist nichts wert.» Diesen alten manipulierten Zopf müssen Sie einfach mal vergessen! «Zuerst vor der eigenen Türe saubermachen», heisst hier die Devise – für Sie und alle Regierungsmitglieder!

Kurt Alois Kind,
Postfach 112, Eschen

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