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Leserbrief

Braucht es den Finanzausgleich wirklich? Vielleicht reicht ein Berater

Mario Bühler,Burkatstrasse 21, Triesenberg | 15. September 2018

Erster Streich: Erst vor Kurzem kaufte die Gemeinde Triesenberg das Grundstück Ipag mit der komplett veralteten Halle und dem Minihaus mit 3,5 Zimmern zum stolzen Preis von 4,8 Millionen Franken. Die dazu vom Gemeinderat ins Leben gerufene Verhandlungsdelegation hat tatsächlich nie dazu verhandelt. Der Vorsteher hat den Kauf einfach dem Gemeinderat vorgelegt und dieser stimmte zu.
Zweiter Streich: Die Gemeinde stellt neuerdings Büros im Rathausgebäude kostenlos für ein Jahr zur Verfügung. Man wolle sehen, ob das Geschäftsmodell der Betreiber funktioniere. Bei anderen Unternehmen ist man nicht so grosszügig. Trotzdem: Der Gemeinderat stimmt zu!
Dritter Streich: Die Gemeinde verkauft das BGZ-Gebäude im Zentrum. Das hatte die Gemeinde 1997 für 1,4 Millionen Fraknen erworben und bei späteren Sanierungsmassnahmen grosse Beträge investiert. Der Verkaufspreis jetzt: Nur 1,1 Millionen Franken. Trotzdem stimmt der Gemeinderat zu.
Ich frage mich bei diesem Verhalten ernsthaft, ob Triesenberg wirklich mehr Finanzausgleich benötigt oder besser nicht einfach einen Finanzberater.

Mario Bühler,
Burkatstrasse 21, Triesenberg

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