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Leserbrief

Lieber Donath Oehri, lieber Ewald Ospelt, liebe Landtags- abgeordnete

Kurt Alois Kind,Postfach 112, Eschen | 29. August 2018

Seit 23 Jahren, Donath, und seit 11 Jahren, Ewald, seid ihr für die Einwohner eurer Gemeinden eingestanden und da gewesen. Nach so viel gesammelter Erfahrung habt ihr die Reife, auch über die Gemeindegrenzen hinauszuschauen und für die Einwohner von ganz Liechtenstein eine wichtige wegweisende Entscheidung für unser Volk in die richtigen Bahnen zu lenken!
1. Die Vaduzer 12,5 Millionen aus dem Spitalbaufonds müssen für eine perfekte geriatrische Rehabilitation, Übergangspflege, Akutpflege und geriatrische Langzeitpflege für das gesamte Land beim Altersheim im jetzigen Landesspitalgebäude investiert werden! Auch ein Geriatriezentrum ohne Akutgeriaterie, sprich Operationssaal, ist Bestandteil eines funktionierenden Spitals!
2. Beim künftigen Landesspital muss genügend Platz vorhanden sein, um ein Forschungszentrum mit Universität für alternativ-medizinische Nischenprodukte anzuschliessen. Die Kontakte dafür und auch für weitere Alternativen hatte ich bereits mit interessierten europäischen Spitzenmedizinern in Wien in Bezug auf mein Kolibri-Projekt geknüpft.
3. In welcher Gemeinde der Standort für dieses Erlebnisspital sein soll, ist zwischen den Bürgermeistern zu klären.
4. Die Medicnova in Bendern ist ein Übergangsstandort, bis das fertige Grossprojekt in Angriff genommen werden kann, wo auch immer es dann steht.
5. Es ist grundsätzlich unverantwortlich gegenüber dem Volk, Gel-der von der Post, von der Landesbank oder von anderen Landesinstitutionen im Ausland in Aktien oder Firmen zu investieren, anstelle eine AG zu gründen, die die Medicnova kauft und dann das Haus vermietet!
6. Euch ist bewusst, dass 0,8 Promille von den 500 in Liechtenstein angelegten Milliarden einen Betrag von 400 Millionen Franken für das Erlebnisspital freisetzen! Es ist nur ein einziger Satz im Gesetz auzufsetzen, dass diese Anleger aus Solidarität zum Volk einen sozialen Beitrag für das Erlebnisspital von 0,8 Promille jährlich leisten müssen. Dazu kommen interessierte Investoren mit Millionenbeträgen, die in dieses Projekt investieren wollen. Da kann kein Regierungsmitglied ausweichend behaupten, dass kein Geld vorhanden ist!
7. Dieses Projekt kann zielführend zu schwarzen Zahlen führen; und zusätzlich können Beiträge für Forschung und Universität von der EU beantragt werden!
8. Das bestehende Landesspital als Standort für so ein Projekt hat aus Platzgründen keine Zukunft!
Das Grundprinzip der jetzigen Regierung lautet: «Nicht das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht!» Wollen wir uns das wirklich weiter bieten lassen?

Kurt Alois Kind,
Postfach 112, Eschen

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