Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Leserbrief

Ein tierärztlicher Notfall

Wolfgang Heinisch,Sandhüslerweg 4, Triesen | 2. August 2018

Am Sonntag, den 29. Juli 2018, ging ich wie immer mit meinem Hund Sammy laufen. Alles verlief normal. Dann plötzlich, am späteren Nachmittag, kam Sammy sichtlich aufgeregt zu mir gelaufen und drückte seinen Kopf intensiv an mich. Das war in dieser Form unüblich. Etwas konnte nicht stimmen. Im selben Augenblick bemerkte ich, dass sein Kopf stark angeschwollen und der ganze Brustbereich mit roten Pickeln übersät war. Offensichtlich ging es ihm nicht gut. Zu tiefst erschrocken und aufgewühlt über seinen bemitleidenswerten Zustand, griff ich sofort zum Telefon und rief die Tierarztpraxis Dr. Risch in Triesen an. Nach längerem Klingeln meldet sich jemand am anderen Ende. Gott sei Dank! Ich schildere also, so präzise wie möglich, die Symptome und das Verhalten meines Hundes. Nach einer kurzen Pause wird mir sachlich kühl mitgeteilt, dass man nicht weiterhelfen könne und die Behandlung ablehne, da man gerade mit einem anderen Fall beschäftigt sein. Wie bitte? Es geht doch um ein Lebewesen!? Mit dieser Antwort hatte ich zuletzt gerechnet. Ich bin geschockt; mir fehlen die Worte! Zum Glück stosse ich dann auf die Adresse der Tierärzte Sonderer & Büchel in Oberriet. «Kommen Sie sofort!», hiess es da. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass der gesamte Halsbereich meines Hundes sehr stark geschwollen war und er unter Umständen jämmerlich erstickt wäre, wäre er nicht behandelt worden. Die Tierärzte Sonderer & Büchel wissen gar nicht, wie dankbar ich ihnen bin. Aber wie kann man als Mensch und Tierarzt so handeln, wie ich es bei der Tierarztpraxis Dr. Risch erfahren habe? Ich hoffe nur, dass ich das nicht nochmals erleben muss.

Wolfgang Heinisch,
Sandhüslerweg 4, Triesen

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung