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Leserbrief

Fragliche schwarze Politik!

Kurt Alois Kind,Postfach 112, Eschen | 1. August 2018

Aus den Ferien kommend hat es mich doch interessiert, ob die Medicnova wirklich geschlossen wurde! Ich war einfach masslos schockiert, dass die Rollläden unten waren! 43 Arbeitsplätze vernichtet und das liebe Volk darf wieder das Arbeitslosengeld bezahlen, mindestens 120 000 Franken pro Monat – danke!
Wenn das kein wirtschaftlicher Mord von schwarzen Politikern ist, die das ausgelöst haben, dann weiss ich nichts mehr!
Heute sind wir wieder so weit und müssen als Volk solch unglaubliches Versagen hinnehmen!
Was hat ein Jurist und Treuhänder an der Spitze eines Landesspitals zu suchen? Wenn man dann noch weiss, dass diese Person die Regierung und die Gemeinde Eschen in Rechtssachen vertritt, dann ist das schlichtweg eine Unverfrorenheit!
Diese Abzocker besitzen die Arroganz, die Krankenkassenbeiträge dauernd zu erhöhen!
Als Sahnehäubchen kommt noch die Aussenministerin und will 80 000 Franken mehr Geld für Spesen, da sie das Budget für 2018 schon fast bis August aufgebraucht hat! Ich fordere von der Regierung eine sofortige Umorientierung! Die kroatische Ministerpräsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic:
1). Frau Grabar kürzte ihr «Eigenes Gehalt» und das der Minister um die Hälfte! Unsere Regierung hat sich dagegen selbst eine Lohnerhöhung zugeschanzt!
2). Frau Grabar senkte die Ausgaben von Botschaftern und Konsulaten auf 60 Prozent! Unsere Regierung will davon nichts wissen!
3). Frau Grabar strich den Ruhestandsbeitrag von Senatoren und Kongressabgeordneten komplett auf null! Unsere Regierung akzeptiert, dass unsere Politiker und Landesangestellten-Direktoren in der Pension mit AHV und Pensionskasse jedes Jahr bis 500 000 Franken erhalten! Also werden sie Millionäre in Pension fürs «Nix-Tun». Mit welcher Berechtigung? Dabei kommt noch das Geld für Verwaltungsratsposten in der Wirtschaft dazu! Ist das volksnahe Politik?
Für Repräsentation und Reisespesen wurden für heuer 670 000 Franken budgetiert und nun wollen sie einen Nachtrag von nochmals 80 000 Franken für unnötige Reisen. Das sind pro Woche 14 400 Franken! Solche Meetings kann man heutzutage ohne Aufwand mit Videokonferenzen genauso gut erledigen!
Nein, all das ist äusserst bedenklich gegenüber unserem Volk!
Ziehen Sie endlich die Konsequenz, Herr Regierungschef, wenn Sie nicht fähig und willens sind, diese heuchlerische Vitamin-B-Politik sofort zu stoppen!
Sie regieren schon längst am Volk vorbei!

Kurt Alois Kind,
Postfach 112, Eschen

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