Leserbrief

ABI – Kündigung des Amtsleiters

Franz Schädler,Rossbodastrasse 27, Triesenberg | 20. Juli 2018

Der Rücktritt bzw. die Kündigung des Leiters des Amtes für Bau und Infrastruktur ergäbe für die heutige Regierung die Möglichkeit, die 2012 gemachten Fehler zu korrigieren. Damals wurden durch eine unverständliche Reorganisation mit dem Amt für Bau und Infrastruktur sowie dem Amt für Umwelt sogenannte Monsterämter geschaffen.
Das Amt für Bau und Infrastruktur (ABI) wurde durch die Abteilungen Hochbau, Baubewilligungen, Baurecht, Brandschutz, Hausdienste, Liegenschaftsverwaltung, Landerwerb, Zivilluftfahrt, Raum- und Verkehrsplanung, Land- und Ortsplanung, Wohnbauförderung, Tiefbau, Verkehrssicherheit, Signalisationen, Infrastruktur Verkehrstechnik, Werkbetriebe, Technische Dienste, Geoinformation, Vermessung etc. etc. etc. zu einem heterogenen Laden zusammengefügt.
Selbst der Landtag hat damals nach sehr kritischen Diskussionen mit nur 15 Stimmen dieser Reorganisation zugestimmt (Zustimmung: 60 Prozent).
Heute wäre nun die Möglichkeit gegeben, die damaligen Fehlentscheide zu korrigieren. Bevor die Stelle des Amtsleiters neu ausgeschrieben bzw. der neue Amtsleiter bestellt wird (hoffentlich nicht wieder parteipolitisch), wären diese Monsterämter zu hinterfragen bzw. wieder zu trennen. Dies wäre eine einmalige Chance, wieder in die richtige Spur zu kommen.

Franz Schädler,
Rossbodastrasse 27, Triesenberg

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