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Leserbrief

Gemäss Verfassung vertritt der Fürst das Land nach aussen

Otto Beck, Bergstrasse 119, Triesenberg | 13. Juli 2018

Eine Schlagzeile im «Vaterland» vom Donnerstag, den 13. Juli, lautet: «Aussenministerin braucht mehr Geld für Reisen.»
Ein harter Schlag ins Gesicht der Bürger. Es werden immer mehr, die finanziell kaum noch über die Runden kommen.
In der Verfassung steht in Artikel 8: Der Landesfürst vertritt, unbeschadet der erforderlichen Mitwirkung der verantwortlichen Regierung, den Staat in allen seinen Verhältnissen gegen auswärtige Staaten.
Da sind keine Minister angeführt.
Das Gesetz über die Regierungs- und Verwaltungsorganisation (RVOG) ist mir bekannt.
Es wurde 2013 von der Regierung Tschütscher erlassen. Seither nennen sich die in der Verfassung genannten Regierungsräte Minister. Die Regierung wurde stark aufgebläht, Generalsekretäre und Stabsstellen in Ministerien geschaffen.
2018 will die Regierungsrätin in zwölf europäische Hauptstädte, zweimal in die USA und nach Südkorea reisen. Und was bringt sie mit? Als Vertreterin eines Landes, das ein paar Einwohner mehr als Feldkirch beziehungsweise die Einwohner von Chur hat. Nun soll der Landtag einen Nachtragskredit von 80 000 Franken sprechen.
Wir Bürger hoffen, dass der Hohe Landtag, unsere Volksvertretung, diesen Antrag nicht durchwinkt, sondern zurückweist und solchem Tun Einhalt gebietet. Das wäre ein sichtbares Sparzeichen.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Otto Beck, Bergstrasse 119, Triesenberg

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