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Leserbrief

Kriterien für gute Fusswege

Vorstand des Verkehrs-Clubs Liechtenstein (VCL) | 23. Juni 2018

Vaduz plant eine Verbesserung des Fusswegnetzes unter besonderer Berücksichtigung der Schulwegsicherheit. Dies im Wissen, dass attraktive Fusswegnetze sich durch folgende Eigenschaften auszeichnen: direkte Verbindungen, hoher Gehkomfort, hohe Umfeldqualität. Der Fuss-/Radweg entlang dem Gies-sen in Vaduz («Im Haberfeld» mit Fortsetzung «Bammiliweg») erfüllt viele dieser Kriterien. Allerdings gibt es zur Querung des Giessens zwischen Lochgasse und Lettstrasse nur drei Fussverkehrsbrücken. Da der Fussverkehr sehr umwegempfindlich ist, bedeutet im Siedlungsraum ein dichtes Netz mit einer Maschenweite von höchstens 100 Metern ein wichtiges Qualitätskriterium. Die Distanz zwischen Lochgasse und Lettstrasse in Vaduz entlang Giessen beträgt etwa 915 Meter. Wir sprechen also von optimal acht Gies­sen-Querungen. Heute sind es zwischen Lochgasse und Lettstrasse nur drei: Untere Pradafant / Im Haberfeld, Pradafant / Bammiliweg; Forellenweg / Bammiliweg. Es ist also sehr wohl berechtigt, dass die Gemeinde Vaduz zwei weitere Giessen-Querungen für den Fussverkehr plant: eine neue Verbindung von «St. Markusgasse» zum «Forellenweg/Bammiliweg»; eine neue Verbindung vom «Stöcklerweg/Bangarten» zum «Bammiliweg». Im «Vaterland» vom 19. Juni wurden Bedenken an der Sinnhaftigkeit dieser zwei zusätzlichen Giessen-Querungen für den Fussverkehr geäussert. Die Fachliteratur ist sich einig: diese zwei zusätzlichen Giessen-Querungen für den Fussverkehr sind berechtigt. Details zur Fusswegnetzplanung finden sich z.B. im Handbuch von Fussverkehr Schweiz auf https://fussverkehr.ch/publikation/

Vorstand des Verkehrs-Clubs Liechtenstein (VCL)

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