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Leserbrief

An Regierung und Landtag

Kurt Alois Kind,Postfach 112, Eschen | 21. Juni 2018

Ist es nicht ungeheuerlich, dass vom Krankenhausverwaltungsrat wieder ein Kreditantrag für einen unnötigen Umbau für das Krankenhaus in Vaduz in Höhe von mehreren zehn Millionen vorgelegt wird?
Wie lange geht es noch, dass der Verwaltunsratspräsident vom Landesspital fristlos entlassen wird?
Ist der Politik immer noch nicht klar, dass kein millionenteurer Umbau irgendwas nützt, wenn im gesamten Krankenhausteam vom Kopf her alles vergiftet ist? Warum hat der Chefarzt gekündigt? Das ist doch wirklich jedem letzten Knochen offensichtlich!
Es ist einzig und allein vernünftig, aus dem bestehenden Gebäude ein Akut-Geriateriezentrum neben dem Altersheim zu machen – ohne Umbau; und die Operationssäle werden dann neu nach Bendern gezügelt und installiert und zum medizinischen Landeskrankenhaus ausgestattet!
Der Kauf der Medicnova ist für mich ein reines «Übergangsprojekt», bis ein super zukunftgerichtetes «Kolibri-Projekt» steht. Der Kauf kann praktisch allein durch die Einnahmen der Casinos von Ruggell und Schaanwald beglichen werden. Wo liegt da noch das Problem? Lieber den «Spatz in der Hand» als 20 Jahre lang immer noch gar nix ...
Weiters ist es höchste Zeit, dass endlich das Gesundheitssystem aus den Anlagevermögen in Liechtenstein bezahlt wird!
Alle verwalteten Vermögen sämtlicher Banken, Rechtsanwälte, Treuhänder von fast 500 Milliarden Franken sollen einen «obligatorischen Sozialbeitrag» von 0,08 Prozent leisten. Das ergibt für Spital, Krankenkassen, Altersheimkosten etc. einen jährlichen Betrag von circa 400 Millionen Franken! Kein einziger Vermögensanleger wird reklamieren, weil er weiss, dass es der Gesundheit kranker und alter Menschen direkt zugutekommt! 0,08 Prozent entspricht 0,8 Promille und ist ein kleiner Klacks für diejenigen, die Millionen anlegen! Darum ist das kein Thema! Das habe ich auch mit dem Fürsten besprochen. Aber warum soll er reagieren, wenn die Regierung und der Landtag das sowieso nicht auf die Reihe kriegen?
Jeder ist bereit, eine gute Tat zu tun. Gegen dieses Argument kommen billige Ausreden wie «Da wandern uns die Anleger ab» in keiner Weise an. Denn: 500 Milliarden sind virtuell gesehen circa 3000 Bauernhöfe, die unser Land hätte. Es war selbstverständlich, dass auf dem Bauernhof «Nana und Neni» evtl. Urnana und Enkelkinder mit «durchgefüttert». wurden. Das heisst, dass bei 3000 Bauernhöfen circa 9000 Personen gratis leben konnten. Das heisst schlussendlich, dass dieser Personenkreis keine Krankenkasse etc. bezahlen muss!
Das ist das Ziel, dass diese Ungerechtigkeit aufhört, dass so viel Krankenkassenprämien bezahlt werden müssen!

Kurt Alois Kind,
Postfach 112, Eschen

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