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Leserbrief

«Was in Eschen zerstört wurde, wird in Vaduz gelingen»

Dr. Marcus Büchel,Schulstrasse 3, Nendeln | 16. Juni 2018

Leserbrief zum Bericht im «Volksblatt» am 14. Juni 2018, Seite 5:
Hiobsbotschaften von der Kulturgüterfront erreichen uns häufig. Zuletzt war der Abriss eines Stalles aus dem Jahre 1815, welches zum schützenswerten Rofenbergkappilensemble in Eschen gehört, zu beklagen (s. Bericht im «Volksblatt» vom 1. Juni 2018). Für einmal erreichte uns eine freudige Nachricht. Die Gemeinde Vaduz erwarb das schöne, über 500 Jahre alte Wohnhaus samt Stallgebäude an der Hintergasse 35. Das Anwesen zeichnet sich nicht nur durch seine historischen Einzigartigkeit aus; es liegt überdies wunderbar eingebettet in altes Kulturgebiet neben dem Abtswingert, in unmittelbarer Nachbarschaft des Roten Hauses. Die Gemeinde beabsichtigt, die Hofstätte unter Beachtung der Denkmalpflege gründlich zu renovieren und sie mittels einer zeitgemässen Nutzung zu revitalisieren. Wie von der Gemeinde erkannt wurde, geht es nicht nur um den Schutz eines einzelnen Baudenkmals. Was in Eschen zerstört wurde, wird in Vaduz gelingen: Ein wertvolles Ensemble für die Allgemeinheit zu erhalten.


Dr. Marcus Büchel,
Schulstrasse 3, Nendeln

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