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Leserbrief

«Gesetze sind zu lasch»

Jonas Benz,Schwarze Str. 6, Eschen | 16. Juni 2018

Unsere Gesetze laden geradezu ein, Gewalttaten zu begehen. Diese sind zu lasch und schrecken heutzutage doch niemanden mehr ab. Für mich ganz klar, sind Mord und lebensgefährliche Verletzungen gleichzusetzen. Alles andere ist lächerlich und ein Freibrief für den Täter. Solche Personen gehören nicht in eine Gefängniszelle, sondern in den Steinbruch, wo die Natur Kost und Logis gratis zur Verfügung stellt. Nicht zu verstehen ist die Tatsache, dass die Obhut von zwei Kindern bereits entzogen wurde und beim dritten Kind nicht. Meines Erachtens hat hier das Amt sträflich versagt, nicht nur was die Kinder betrifft, sondern auch im Fall des Ehemannes. Es ist absurd zu sagen, dass mit den vorliegenden Informationen des Amtes die Handlung korrekt war. Hier steht nach wie vor eine Schuldfrage im Raum. Tatsache ist, dass eine Frau halbtot geschlagen wurde. Ein Beweis dafür, ob der Ehemann gewalttätig ist, muss wohl nicht mehr erbracht werden. Die Tat selbst bestätigt dies. War dies dem Amt nicht bekannt? War es oder war es nicht?

Jonas Benz,
Schwarze Str. 6, Eschen

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