Leserbrief

Fahrer als Mitfinanzierer

Mike Negele, PostAuto-Fahrer, Im Sand, Triesen | 14. Juni 2018

Seit der letzten Ausschreibung wurde uns Fahrern immer wieder erzählt, man müsste ums Überleben der PostAuto Liechtenstein Anstalt sparen. Man hat in der Folge unsere Antritts- und Austrittszeiten so verkürzt, dass das zu der gegeben (bezahlten Zeit) fast oder gar nicht mehr machbar ist: Bei Diensten mit mehrmaligem An- und Austreten kann das bis zu 20 Minuten zulasten des Fahrers sein. Das bei circa 50 Diensten und 100 Fahrern ... Zugleich wurde bei unseren Arbeitsverträgen Anhang 2, die Pausenregelung, gestrichen. Zähneknirschend musste man unterschreiben – oder das Arbeitsverhältnis beenden. Das hat zur Folge, dass wir jetzt mehrmals täglich «gratis» herumstehen: Zum Beispiel je nach Dienst bei 9 bis 13 Stunden Präsenzzeit auf 5 bis 6 Stunden Sollzeit, also bezahlte Zeit, kommen. Bei einer 6-Tage-Woche von 42 Stunden Soll müssen wir Fahrer zwischen 60 bis 65 Stunden anwesend sein.

Mike Negele, PostAuto-Fahrer, Im Sand, Triesen

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