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Leserbrief

Überangebot – Selbstbestimmung

Agnes Dentsch,Poliweg 12, Ruggell | 14. Juni 2018

Mal darüber nachdenken: Wir haben 126 Ärzte im Land, ein Landesspital, eine Privatklinik, etliche Verbände, Vereine und Organisationen (konnte leider die Zahl nicht ermitteln, es sind zu viele) von Therapeuten, Gesundheitsberatern usw. Der Konkurrenzkampf ist gegenwärtig. Die Patienten werden zur «Ware». Die Verantwortung für unsere Gesundheit wird von den Ärzten abgenommen. Der Satz «Es ist mein Körper, mein Geist und meine Seele, ich bestimme was damit geschieht» stimmt schon lange nicht mehr. Ärzte bestimmen, welche Therapien ich machen soll; welche Medikamente ich nehmen soll; ob ich mich operieren lassen soll; was ich bei Schwangerschaft tun soll; was ich denken soll, was ich essen soll; wie viel und wie ich mich bewegen soll; wie ich mich sozial verhalten soll; usw. usf. ... und wo bleibt meine Selbstbestimmung?
Es ist klar: Das Überangebot macht es möglich, aus Gesunden Kranke zu machen. Ist es nicht langsam Zeit, unsere Gesundheit wieder in die eigenen Hände zu nehmen? Dazu braucht es Mut, Selbstbewusstsein und Ausdauer. Das wünsche ich mir von Herzen.

Agnes Dentsch,
Poliweg 12, Ruggell

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