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Leserbrief

«Diskussionen sind etwas merkwürdig»

Gloria Morrone,Landstrasse 96, Ruggell | 6. Juni 2018

Zum Interview mit Dr. Ralph Wanger im «Liechtensteiner Volksblatt» vom 2. Juni 2018 betreffend Doppelstaatsbürgerschaft:
Sehr geehrter Herr Dr. Wanger,
im Interview sagen Sie, dass es für uns «Schweizer Bürger» kein Problem ist, unsere Staatsangehörigkeit zurückzuholen, nachdem wir sie abgegeben haben, um Bürger Liechtensteins zu werden. Weil – wie Sie so richtig schreiben – die Schweiz sehr liberal dazu steht. Sie fordern uns also tatsächlich dazu auf, nach Einbürgerung in Liechtenstein am Staat vorbei unsere Schweizer Pässe zurückzuholen? Also klammheimlich und nachdem wir den Schweizer Pass ja abgegeben haben, weil wir sonst den Liechtensteiner Pass nicht bekommen? Das ist – gelinde gesagt – ganz schön schräg und verwundert mich sehr, dies aus dem Mund eines Rechtsanwaltes zu hören!
Die ganzen Diskussionen rund um die Doppelstaatsbürgerschaft sind sowieso etwas merkwürdig. Liechtensteiner können nach der Heirat den Pass behalten und dazu noch die Staatsangehörigkeit des Partners bekommen (in den meisten Ländern), dasselbe gilt für Kinder aus gemischt nationalen Ehen. So herum ist es kein Problem und kein Mensch spricht vom «Füferli und Weggli». Nun – wie wäre es, wenn alle diese Personen den Liechtensteiner Pass auch abgeben müssten, wenn sie Schweizer Bürger werden wollen? Das wäre dann «gleiches Recht für alle».

Gloria Morrone,
Landstrasse 96, Ruggell

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