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Leserbrief

Geplante Attacke gegen Hostie

Urs Kindle,Binzastrasse 51, Mauren | 30. Mai 2018

Es besteht der düster-manipulative Plan, den Menschen den Glauben an die Gegenwart Christi in der Hostie zu nehmen: Man versucht, die Leute (mithilfe der Medien und via modernistischer kirchlicher Kräfte) denken zu lassen, die (während der hl. Messe ausgeteilten) Hostien seien einzig Brot, also nicht göttlich. Und wie gehen die Feinde Christi vor, um dieses Ziel zu erreichen? Erstens: Sie setzen sich dafür ein, dass die Hostien (= der Leib Christi!) schliesslich auch an Nichtkatholiken verteilt werden (sogenannte «Interkommunion») – also auch an Menschen, die gros­senteils nicht an die Gegenwart Gottes in der Hostie (sogenannte «Realpräsenz») glauben. Zweitens: Man betont tückischerweise, es gehe bei der Eucharistiefeier (Abendmahlfeier bzw. Kommunion) in erster Linie um das «Gemeinschaft Feiern» – dadurch lenkt man manipulativ ab vom Gedanken an die Gegenwart Christi in der Hostie. Drittens: Es wurde prophezeit, man werde die priesterlichen Wandlungsworte ändern – um die Umwandlung des Brotes in den Leib Christi zu verhindern! Die Zukunft wirds beweisen.
Das Lexikon «Wikipedia» erklärt den Begriff «Interkommunion» folgendermassen: «Unter Interkommunion versteht man den gemeinsamen Empfang der eucharistischen Gaben (Kommunion) durch Mitglieder verschiedener christlicher Konfessionen.» – Tönt tolerant, doch verbirgt sich, wie gesagt, Übelstes dahinter.
Die Unternehmungen bezüglich «Interkommunion» sind leider hochaktuell: Am 14. Mai 2018 hiess es in der seriösen katholischen Zeitschrift «Magazin für Kirche und Kultur», Zitat: «[Der modernistische] Kardinal Kasper fordert Interkommunion […] Hinter der [Interkommunion-]Agenda von Papst Franziskus stehen die progressiven [fortschrittlichen] Bischöfe des deutschen Sprachraumes. Scharnier, Stichwortgeber und Schrittmacher ist Kardinal Walter Kasper, der massgebliche Architekt des derzeitigen Pontifikats. In einem Interview fordert er die Interkommunion» (www.katholisches.info, Giuseppe Nardi).
Die gläubigen Katholiken feiern am Donnerstag dieser Woche Fronleichnam (= «Leib des Herrn»). Dabei wird Gott (in Form einer gros­sen Hostie) von den Priestern während einer Prozession respektvoll durch die jeweiligen Ortschaften getragen – auch durch die Gemeinden Liechtensteins.
«Leib Christi» bzw. «Fleisch Christi» ist gemäss katholischem Glauben also nicht symbolisch zu deuten: Man mag sich kritischen (aber offenen) Geistes via Suchbegriffe «Hostienwunder von Lanciano» bzw. «eucharistische Wunder» informieren – etwa auch auf Youtube.com.

Urs Kindle,
Binzastrasse 51, Mauren

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