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Leserbrief

Antwort auf den Leserbrief von Julius Risch et al. vom 23. Mai

Carmen Sprenger-Lampert,Landstrasse 333, Triesen | 24. Mai 2018

Sehr geehrter Herr Risch et al.
Schade, dass Sie vor dem Verfassen Ihres Leserbriefes offensichtlich zu wenig beziehungsweise nicht recherchierten. Ihr Erstaunen basiert auf falschen Annahmen. Erkundigen Sie sich doch bitte beim Triesner Pfarrer und dem Kaplan. Diese Personen werden Ihnen bestätigen können, dass ich und sogar meine ganze Familie im vergangenen Jahr regelmässig an den sonntäglichen Gottesdiensten teilgenommen haben. Bei Ihrer Überlegung haben Sie vermutlich vergessen, dass es in Triesen an einem Sonntag auch eine «Früh-Messe» in der Marienkapelle gibt. Ich gehe davon aus, dass jene Kirchenbesucher anschliessend in der «10-Uhr-Messe» in der Pfarrkirche nicht mehr anzutreffen sind. Und nicht zu vergessen ist, dass Gottesdienste auch ausserhalb von Triesen besucht werden können beziehungsweise dürfen.
Zudem bin ich aktuell kein Mitglied des Vereins für eine offene Kirche. Aber durfte ich diesen Verein bereits mehrfach in unterschiedlicher Art und Weise als tolerant und offen sowie dessen Repräsentanten als geistig flexibel kennenlernen – auch gegenüber Andersdenkenden.
Ein ausführliches Gespräch mit Pfarrer Andreas Fuchs, Kaplan Sebastian Harwarth, einem Berufskollegen aus Graubünden – der zufällig in Triesen zu Besuch war – und mir fand übrigens im vergangenen Jahr statt. Diese Zusammenkunft erfolgte auf meinen Wunsch, nachdem ich diverse Glaubensfragen diskutieren wollte und ich die persönliche Kommunikation grundsätzlich bevorzuge. Zum damaligen Zeitpunkt war die Absage der Bittprozession und der Roratemessen allerdings noch kein Thema. Mit Kaplan Harwarth, den ich als Menschen übrigens sehr schätze, führte ich zudem weitere Gespräche. Jedoch möchte ich auf diesem Weg nicht über den Inhalt dieser Gespräche berichten. All dem ging sogar eine direkte Kommunikation mit Bischof Haas voraus, bei welcher ich ebenfalls versuchte, Antworten auf Fragen zu erhalten.
Es führen viele Wege nach Rom. Wer entscheidet, welcher der Richtige ist?


Carmen Sprenger-Lampert,
Landstrasse 333, Triesen

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