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Leserbrief

Richtige Prioritäten?

Christoph BeckTriesenberger Vorsteher | 30. April 2018

Ich verstehe es nicht. Politiker werden als unfähig hingestellt, wenn sie sich für die Menschen in unserem Land einsetzen. Es darf nicht einmal mehr über die finanzielle Situation der Bürger nachgedacht werden, wie dies mit einem Vorstoss für mehr Solidarität und soziales Engagement des Staates gemacht wurde. Schon ist es verwerflich, ohne Konkretes zu kennen, und nicht mehr enkeltauglich. Aber vielleicht könnte gerade dieser Ansatz das System erst enkeltauglich machen!
Wenn wir an die Zukunft denken, müssen wir heute aktiv werden, um der Verantwortung für die Menschen im Land nachzukommen und ihr auch künftig den richtigen Stellenwert beizumessen. Was einem an der harten Reaktion des Regierungschefs und Finanzministers auf die Initiative für mehr soziales Engagement des Staates auffällt, ist der raue Ton. Nur weil sich jemand getraut, für die Einwohnerinnen und Einwohner und vor allem jene mit einem kleineren Einkommen Partei zu ergreifen. Nur weil Wege gesucht werden, die Situation vieler Menschen im Land zu verbessern.
Meiner Meinung nach darf und muss von allen Politikern erwartet werden können, dass sie sich damit auseinandersetzen. Eine Auseinandersetzung mit den real vorhandenen Problemen wünsche ich mir vom Regierungschef übrigens auch in anderen Bereichen. Zum Beispiel bezüglich spezifischer Probleme, die die Gemeinde Triesenberg betreffen und wir das Gespräch mit dem Regierungschef suchen.
Der Slogan, dass in Liechtenstein nun vom Verwalten und Sparen zum Gestalten übergegangen werden soll, muss nun endlich gelebt werden. Ohne die Menschen zu vergessen. Es ist mehr als legitim, sich darüber Gedanken zu machen, wie die öffentlichen Mittel eingesetzt werden. Das käme auch unseren Enkeln zugute

Christoph Beck
Triesenberger Vorsteher

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