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Leserbrief

Was sind die wahren Gründe für die Absage?

Max Burgmeier,Gässle 23, Triesen | 18. April 2018

Zum Artikel «Gemeinderat schiesst gegen Radio-Intendant Martin Matter», erschienen im «Volksblatt» am 14. April (Seite 3). Ich möchte folgendes klarstellen zu diesem Bericht über den «Ländle Obat»:
1. Meine Posts auf Facebook habe ich als Privatperson Max Burgmeier und nicht als Gemeinderat gemacht. 2. Ich habe nicht «geschossen», sondern nur meinen Unmut kundgetan. Dass der Verfasser des Artikels, David Sele, aus einem Telefongespräch mit mir im provokativen Boulevard-Stil krampfhaft versucht, etwas zu vermischen, ist womöglich der Tatsache geschuldet, dass beim «Volksblatt»-Volontär schon Wahlkampf herrscht. Dass Sele auf wesentliche Fragen, die ich aufgeworfen habe, nicht eingegangen ist, finde ich schade. Jeder, der mich kennt, weiss, wie ich bin und kann sich selber ein Bild davon machen.
Ich hatte auf Facebook darauf hingewiesen, dass der elfte «Ländle Obat» 2018 bereits unter der Führung von Wisi Ospelt organisiert war. Dann wurde er vom neuen Intendanten abgesagt, um einen Monat später eine Neulancierung zu versuchen. Hatte man inzwischen gemerkt, dass die Entscheidung zur Absage falsch war? Wie mir Vorsteher Günter Mahl am vergangenen Donnerstag, den 13.April, mitteilte, hätte sich Herr Matter trotz Absage vorstellen können, die Veranstaltung mit der bereits nicht mehr bei Radio L angestellten Mitarbeiterin durchzuführen.
Warum habe ich diese Aussage zuvor von Martin Matter noch nicht gehört? Wieso muss man so eine Veranstaltung absagen, wenn praktisch schon alles organisiert ist? Will man den «Ländle Obat» nicht mehr? Für mich ist das Vorgehen fadenscheinig. Werbung und Moderation sind eigentlich Kernkompentenzen eines Radiosenders und soviel Aufwand kann es für ein Radio nicht sein, den beliebten «Ländle Obat» durchzuführen.
Mir ist bewusst, dass das Umfeld bei Radio L in den vergangenen Jahren schwieriger geworden ist. Doch genau deshalb sollte man versuchen, eine solche Veranstaltung mit so viel Identifikation in der Region unbedingt durchzuführen. Auch wenn man noch einige andere Baustellen hat.
Schade drum. Für mich bedeutet das: Wieder eine Veranstaltung weniger in Triesen!

Max Burgmeier,
Gässle 23, Triesen

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