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Leserbrief

Staatsfeminismus gescheitert?

Ulrich HochGrüschaweg 11, Triesenberg | 11. April 2018

Schwedens von Frauen dominierte Kabinettsmitglieder sehen sich als Gegenentwurf zu den Macho­regierungen in dieser Welt. Leider scheitern sie am Anspruch. Es stellt sich mittlerweile die Frage, haben Feminismus und Multikulturalismus einen friedlichen Wohlfahrtsstaat zugrunde gerichtet? Bezeichnend war im vergangenen Jahr der Besuch einer Delegation unter der Leitung von Schwedens Vizepräsidentin Isabella Lövin, die in den Iran reiste, um ein Handelsabkommen vorzubereiten. Alle teilnehmenden Frauen, auch EU-Handelsministerin Anna Linde, trugen Kopftuch und lange Mäntel. Kritik offenbarte sich nicht nur von rechts. Dank des linksorientierten schwedischen Multikulti-Wahns und des Toleranz­irrsinnes landet das einst stolze Land im Norden immer mehr im Sumpf von Gewalt und Chaos durch unkontrollierte Asylantenflut und Migration. Die Strafverfolgungsbehörden rufen offen um Hilfe. Schwedens oberster Polizeikommissar, Dan Eliasson, flehte im Februar um Hilfe und Unterstützung seiner Männer: «Helft uns, helft uns», so Eliasson. Der ehemalige UN-Experte Johan Patrik Engellau sieht schwarz: «Ich fürchte, das ist das Ende des gut organisierten, anständigen egalitären Schweden, das wir bis heute kennen. Er befürchtet einen Bürgerkrieg. An manchen Orten finden diese Bürgerkriege bereits statt. Die Tageszeitung «Berlingske» berichtet von 61 No-Go-Zonen, in denen der Staat die Kontrolle verloren habe. Das Rechtssystem, Grundlage einer jeden Demokratie, bricht in Schweden offenbar zusammen. Laut Sicherheitsbehörden sollen sich in Schweden bis zu 8000 radikale Islamisten aufhalten, die unkontrolliert ins Land Einlass fanden. Dass sich bis jetzt noch kein grosser bewaffneter Konflikt abgespielt hat, ist der Tatsache zuzuschreiben, dass die linksfeministische Regierung den Islamisten keinerlei Widerstand entgegensetzt und zunehmend eine Islamisierung fördert. Eines ist sicher, sollte die verantwortungslose feministische Regierung sich entschliessen zurückzuschlagen, hätte sie nicht mehr die Möglichkeit, die Situation umzukehren. Tausende Polizisten und Sicherheitskräfte haben mittlerweile den Job gekündigt. Das schwedische Militär ist durch die linksgrünen Budgetkürzungen der Feministinnen quasi nicht mehr existent und wird nicht für die Sicherheit im Landesinnern sorgen können. Auch hier zeichnete eine Frau Ministerin verantwortlich. ­Angesichts der Tatsache, dass die schwedische politische Kaste Kritik im Keime zu ersticken versucht und auch keine Veranlassung zum Handeln sieht, stellt sich die Frage: Wird Schweden damit das erste europäische Land, das im Chaos zu versinken droht?

Ulrich Hoch
Grüschaweg 11, Triesenberg

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