Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Leserbrief

Eine eigene Volkshymne als Geschenk

Hansrudi Sele,Pradafant 1, Vaduz | 5. April 2018

Das ist erfreulich! Die Anregung, für unsere Volkshymne anstelle der englischen eine eigene Melodie zu schaffen, hat ein recht positives Echo gefunden. Ich bin von vielen Leuten in zustimmendem Sinne angesprochen worden.
In Leserbriefen wurden bereits Hinweise zu möglichen Quellen für eine eigene Melodie gegeben: Es gibt liechtensteinische Lieder, wir haben diese früher bei den Pfadfindern gesungen, woraus sich eine Hymne kreieren liesse. An begabten Musikern für diese Aufgabe besteht kein Mangel. Möglicherweise hat auch Josef Gabriel Rheinberger Melodien geschaffen, die sich für eine Hymne eignen würden.
Jemand hat, mit Augenzwinkern zwar, gemeint, im Text müsste «mein teures Vaterland» unbedingt erhalten bleiben, das treffe die heutige Realität. Die FIFA ist wohl kaum dazu zu bewegen, bei einem Länderspiel nur noch für die Siegermannschaft die Nationalhymne zu spielen. So würden uns im Ausland manche Peinlichkeiten erspart bleiben, insbesondere bei einem Länderspiel gegen England. Eine schöne Geste wäre überdies, beim Singen der Nationalhymne die Hand aufs Herz zu legen und nicht in die Höhe zu strecken.
Liechtenstein Marketing hat die Ideen für die 300-Jahr-Feier kundgetan. Noch ist nichts Nachhaltiges darunter. Die neue Liechtenstein-Hymne würde über Jahre an dieses Jubiläum erinnern, sie wäre ein schönes Zeichen für unsere Eigenständigkeit. Wer packt es an? Es müssten jetzt offizielle Stellen aktiv werden. Die Aussenpolitik, der Kulturbereich, Sportverbände, Liechtenstein Marketing – oder vielleicht der Landtag? Sie alle sind angesprochen. Über ein mögliches Vorgehen sind Ideen vorhanden. Schau’n wir mal!

Hansrudi Sele,
Pradafant 1, Vaduz

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung