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Leserbrief

Rossfeldstrasse – Umfahrung Feldkircherstrasse

Silvia Falk-Marxer,Fürst-Johannes-Strasse 31, Schaan | 5. April 2018

Wir wohnen seit 45 Jahren an der Fürst-Johannes-Strasse 31 in Schaan, umgeben von Schulwegen (Schulstr., Fürst-Johannes-Str., Rossfeld, Reberastr., Duxstr.) und sind es gewohnt, besonders vorsichtig zu fahren.
Seit der Sperrung der Feldkircherstrasse können wir nur über Quartierstrassen und sogenannten Schleichwegen vom Norden her zu unserem Wohnhaus gelangen. Benützen wir die offizielle Umfahrungsstrecke, so beträgt die zusätzliche Umfahrung 3,5 Kilometer – Hiltikreisel – Bendererstrasse – Grosskreisel bis LKW-Kirche/Reberastrasse in die Fürst-JohannesStrasse.
Die Rossfeldstrasse ist mit einem einseitigen Fahrverbot versehen, zur Sicherheit der Schulkinder mit einem einseitigen Trottoir und sehr übersichtlich. Wir haben bei der Gemeindeverwaltung um eine Bewilligung zur Benützung der Rossfeldstrasse während der Sperrung der Feldkircherstrasse angesucht. So könnten wir auf direktem Weg zu unserem Wohnhaus gelangen. Die unmittelbar an der Kreuzung liegenden Anwohner, deren Postadresse ebenfalls Fürst-Johannes-Stras­se lautet, dürfen die Rossfeldstrasse befahren. Unsere Hauseinfahrt befindet sich leider ca. 15 bis 20 Meter von dieser Kreuzung entfernt. Doch die Gemeinde hat nach mehrmaligen Kontakten und Begründungen unserem Anliegen nicht stattgegeben. Das Argument des Gemeindevorstehers Daniel Hilti: Es sei für uns zumutbar, für ein halbes Jahr diese Umfahrungen zu benutzen. Ein Machtkampf, den ich als Bürgerin nicht verstehen kann, nachdem immer wieder von Umweltschutz in Wahlversprechungen die Rede ist. Schade, dass nicht schon dieses Jahr Gemeindewahlen sind. Herr Gemeindevorsteher, Sie hätten mit einer Unterschrift die Möglichkeit, gemäss Verkehrsregelverordnung (VRV) Landesgesetzblatt Artikel 91a, Abs. 1 und Abs. 2 b, … vom 1. 12. 2017, unserem Anliegen stattzugeben. Wir könnten ca. 640 Kilometer Autofahrt (1/2 Jahr, 1 Fahrt/Tag) einsparen, der Umwelt zuliebe. «Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.»
Ansonsten gebt den Bürgern im Zuge von Strassensperrungen Red Bull, das verleiht bekanntlich Flügel, so können die Anwohner zu ihren Wohneinheiten fliegen. So hat die Gemeinde Schaan nicht nur «durchsichtige» Bauarbeiter, sondern auch noch «fliegende» Bürger.

Silvia Falk-Marxer,
Fürst-Johannes-Strasse 31, Schaan

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