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Leserbrief

Jedem die eigene Scheinwelt

Nadja Cavegn,Dorfstrasse 83, Planken | 4. April 2018

Leider kann ich mich zu den 11 Büchlein des Papst Franziskus inhaltlich ebenfalls nicht äussern. Ich habe der katholischen Kirche schon seit fast 20 Jahren bewusst den Rücken zugewendet, da ich der Überzeugung bin, dass die katholische Kirche oder vielmehr einige ihrer Kirchenoberhäupter schon lange ihren Wurzeln untreu geworden ist und kein Vorbild für christliche Werte darstellen. Ich finde es sehr bedauerlich, denn die Vermittlung christlicher Werte ist in der heutigen Gesellschaft mindestens genauso vonnöten wie im tiefsten Mittelalter. Leider vergrault sich die katholische Kirche ihre Mitglieder zusehends, indem ein rückwärtsgerichteter, erzkonservativer Nachwuchs in die Gemeinden geholt wird. Dies ist nicht zeitgemäss. Ich persönlich empfinde Papst Franziskus als genau das zeitgemässe und weltoffene oberste Kirchenoberhaupt, dass die kath. Kirche schon lang vonnöten hat.
Herr Kindle, Zensur ist sicher nicht in Ordnung. Aber sind Sie sicher, dass diese und die verlogene Scheinwelt erst jetzt Einzug in die (katholische Kirchen-)Welt gehalten hat?

Nadja Cavegn,
Dorfstrasse 83, Planken

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