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Leserbrief

«Z’Füferli und z’Weggli»

Ingo Nachbaur,Schlossergasse 2, Feldkirch | 22. März 2018

Mit grossem Interesse verfolge ich die derzeitige Kita-Debatte in Liechtenstein. Ich stimme mit Erbprinzessin Sophie überein, dass bei dieser Diskussion das Wohl des Kindes in den Fokus gerückt werden sollte. Was ich bei dieser Thematik allerdings vermisse, ist die Rolle des Vaters. Dessen Aufgabe sollte mit der Zeugung des Kindes nicht enden, sondern eigentlich erst richtig beginnen; er steht genauso in der Verantwortung wie die Mutter. Meine Frau und ich sind beide in Liechtenstein teilzeitbeschäftigt und kümmern uns gleichermassen um unsere beiden Kinder. Das verlangt von uns beiden ein erhöhtes Mass an Flexibilität, wir beide haben Abstriche beim Gehalt zu machen und der berufliche Karriereweg steht nicht an erster Stelle. Wir sind aber davon überzeugt, dass unsere Kinder nachhaltig von dieser Konstellation profitieren. Jede Familie muss für sich das beste Modell finden; es gibt kein Allgemeinrezept. Wenn sich ein Paar für ein Kind entscheidet, muss jedoch vorweg eines klar sein: «Khasch ned z’Füferli und z’Weggli ha.»

Ingo Nachbaur,
Schlossergasse 2, Feldkirch

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