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Leserbrief

Ich bin in einer Sekte, Kaplan Zinsli?

Barbara Konrad-Büchel,Torkelgasse 16, Schaan | 21. März 2018

Habe ich bis dato nicht wahrgenommen, dass ich mich als Mitglied des Vereins für eine offene Kirche in einer Sekte befinde, wurde ich durch den Leserbrief von Kaplan Pirmin Zinsli eines Besseren belehrt.
Wobei es schwer vorstellbar ist, dass katholische Priester, die im Kloster St. Elisabeth mit der Gemeinschaft heilige Messen feiern und Abdankungen halten, den Kindern die erste heilige Kommunion spenden und Bischof Erwin Kräutler Jugendlichen in Einsiedeln oder in der Propstei St. Gerold die Firmung erteilt, sich seit 20 Jahren bereit erklären, für eine Sekte da zu sein.
Ich bin dankbar für das 20-jährige Bestehen des Vereins für eine offene Kirche. Dankbar, für all die Begegnungen, Familiengottesdienste, Feiern, die ich mit meiner Familie im Kloster St. Elisabeth feiern konnte. Dankbar, meinen Eltern, dass sie mich als freie und offene Christin begleitet haben. Dankbar, für die über den Verein für eine offene Kirche durchgeführte Romreise im 2015, bei der wir im Regionalhaus der Schwestern des kostbaren Blutes logieren konnten und unter anderem einer Papstaudienz beiwohnen durften. Und von Herzen dankbar, dass die Schwestern des Klosters St. Elisabeth dem Verein für eine offene Kirche seit nun 20 Jahren, wo immer möglich, ihre Unterstützung zusichern.
So freue ich mich auch im Jubiläumsjahr des Vereins für eine offene Kirche auf gute Begegnungen.
Und möge auch Bischof Haas und seine Kleriker den Visionen von Papst Franziskus offen begegnen. Das mein Herzenswunsch.


Barbara Konrad-Büchel,
Torkelgasse 16, Schaan

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