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Leserbrief

Bürgermeister lässt sich von Experten falsch beraten?

Harald Rudolf Eckstein, Dr. med. univ., Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen und... | 17. März 2018

Das von den Bürgern schon abgelehnte Projekt wird nun ohne inhaltliche Änderung mit anderen Mitteln und unter «Einbeziehung der Bevölkerung» nochmals vorgebracht. Von neuen Inputs wird gesprochen, aber keine werden genannt.
Im Gespräch und durch die Vorlagen wird deutlich, dass die tote Innenstadt durch den Abbau der zentralen öffentlichen Parkfläche «Marktplatz» und den Umbau der wichtigsten Verkehrsader (Äulestras­se) von Vaduz in eine Zehn-km/h-Verstopfungsader mit Fussgängerüberwegen, wiederbelebt werden soll (ironisch formuliert). Von einer Umfahrungsstrasse, die nötig wäre, keine Rede.
Dem Bürgermeister ist nur zu raten, sich einer Zweitmeinung zu bedienen, will er Vaduz keinen Schaden zuführen.
Wirklich neue Visionen für 2030 werden nicht vorgestellt.
So wäre eine Entlastungsstrasse, mindestens von Mühleholz ab, am Rheindamm mit einer Stabilisierung und Erneuerung des Rheindammes machbar und günstig. Die Autotrasse am Damm für zukünftige Elektroautos sollte geschlossen geführt werden und das «Dach», als wahre Promenade, für Radfahrer und Fussgänger mit Bäumen, blühenden Büschen und Blumen gestaltet werden.
Alle etwa 2000 Meter ein internationales Hotel mit Restauration und ansprechendem Aussichtscafe errichten. Die Dammverbindung mit der Innenstadt sollte grosszügig als Allee, durchaus auch vielbäumig, ausgestaltet werden mit zentralem Grünstreifen und beidseitigem Fahrradweg und mindestens 2 Meter breitem Fussweg und grosszügig mit Blumen bepflanzt. In der Stadt sind Strassen und Wege wichtige Oasen und Aufenthaltsräume, wenn sie ... attraktiv ... gestaltet werden. Es wäre ein schöner «Eingang» zur Hauptstadt. Etwas Courage und Selbstbewusstsein kann der Stadt für die Zukunft nicht schaden.
Die Marktgarage gehört nicht ... weg ..., sondern 3 bis 4 Stockwerke in die Tiefe und erweitert und darüber ein architektonisch international beachteter Bau als «Vaduz ­Huus».
Innen ist es eine Mehrzweckraum-Tonhalle mit Gastronomie auch für grössere Konzerte (Gastoper...etc.)mit dem Vaduzer Saal zusammen auch als Kongresszentrum und Kulturbegegnungszentrum zu nutzen.
Genaueres kann ein Leserbrief nicht leisten.

Harald Rudolf Eckstein, Dr. med. univ., Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen und für Allgemeinmedizin Sozial- medizin, Rätikonstrasse 37, Vaduz

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