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Leserbrief

Recht auf freie Meinungsäusserung

Herbert Werle,Am Irkales 7, Vaduz | 5. März 2018

Sehr geehrter Herr Landtagsabgeordneter Elkuch, sehr geehrter Herr Landtagsabgeordneter Kaiser (siehe «Volksblatt» vom 28. Februar 2018; Seite 4)! Nach Art. 40 der Verfassung des Fürstentums Liechtenstein hat «jedermann das Recht, durch Wort, Schrift, Druck oder bildliche Darstellung innerhalb der Schranken des Gesetzes und der Sittlichkeit seine Meinung frei zu äussern und seine Gedanken mitzuteilen». Es ist dies ein Menschenrecht, das jedem zusteht und weder von der Nationalität, dem Geschlecht, der Herkunft, der Hautfarbe oder sonst etwas abhängt. Sicher ist es nicht abhängig vom Beruf, vom Arbeitgeber, vom Arbeitsort, der Nationalität und der Herkunft. Dieser Verweis in Ihrer Replik ist deplatziert, auch wenn Sie die Wortmeldung als inkompetent und abstrus empfinden; sie sind bestenfalls ein Spiel auf den Mann und nicht den Ball, sowie nach meinem Empfinden für Abgeordnete des Hohen Landtags unwürdig. Es ist auch nicht unanständig und undemokratisch, als freier Bürger bei einem Entscheid im Landtag eine zur Mehrheit abweichende Meinung zu äussern, auch wenn der Entscheid grossmehrheitlich zustande gekommen ist. Und noch dies, sehr geehrte Abgeordnete Kaiser und Elkuch: ich habe in Liechtenstein, so wie Sie, das aktive und passive Wahlrecht.

Herbert Werle,
Am Irkales 7, Vaduz

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