Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Leserbrief

Kopfschütteln

Hermy Geissmann,Matschilsstrasse 20, Triesen | 28. Februar 2018

Den Leserbriefen der Herren Walter Meier und Walter Boss kann ich hinsichtlich der Hinweistafel zum Campingplatz voll beipflichten. Da wird gutes Steuergeld für den Liechtenstein-Tourismus ausgegeben. Unsere attraktive Aussenministerin, Aurelia Frick, reist um den Globus, um unser kleines Land bekannt zu machen und um Netzwerke aufzubauen. Was sie ja auch sehr gut macht. Anderseits muss eine Hinweistafel zum einzigen noch betriebenen Campingplatz in Liechtenstein, welcher seit Jahren campingfreudigen Feriengästen den Weg weist, abgebrochen werden. Klare Hinweise sind meines Erachtens auch direkte Tourismusförderung.
Da kann man wirklich nur den Kopf schütteln. Was passiert mit den Hinweistafeln zu den Fussballplätzen – werden die auch entfernt? Das ist nicht der einzige Grund, warum man in unserem Land nur noch den Kopf schütteln kann.
Wir haben mit Unterstützung des Landes und der Gemeinden ein tiptopes Skigebiet in Malbun und die Landesverwaltung verbringt ihren Skitag in Damüls.
Unser Land hat, denke ich, sehr gute Schulen und ein Gymnasium, zwei hervorragende, vom Land mit Steuergeldern unterstützte Universitäten. Fachhochschulen und Universitäten im benachbarten Ausland werden zusätzlich mit immensen Summen finanziert. Aber schon seit Jahren werden sehr gute, auch für unser Land repräsentative Stellen mit Ausländern besetzt. Sie machen es sicher gut und professionell, aber da drängt sich doch die Frage auf, sind denn die Liechtensteiner/-innen dümmer und ist unsere Jugend vom Wohlstand übersättigt und gar nicht an den Ausbildungsmöglichkeiten interessiert?
Könnte es sein, dass aus dem Kopfschütteln ein Fäusteballen im Hosensack werden könnte?

Hermy Geissmann,
Matschilsstrasse 20, Triesen

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung