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Leserbrief

Guten Tag, Frau Alber

Jo Schädler,Eschnerstrasse 64, Bendern | 14. Februar 2018

Zum Artikel «Objektiv die Grenze überschritten», erschienen im «Vaterland» vom Dienstag, den 13. Februar:
Gestern (am Montag, Anm.) hatten Sie wohl noch Fasnacht und Montagmorgen.
Aus der gestrigen Gerichtsverhandlung nur ein Beispiel aus vielen, das Sie heute im «Vaterland» sehr schlecht (mutwillig schlecht?) interpretieren und darstellen.
Nicht ich habe Homosexuelle mit Tieren gleichgestellt, sondern ich habe auf einen Leserbrief von Frau Öhri, geantwortet, die sagte, da gäbe es eine Ausstellung «Homosexualität unter Tieren» und diese sollte man nach Vaduz holen, um dieses Thema den Menschen im Lande näherzubringen. Sie stellt in den Raum, dass wenn Tiere schwul sein können, es den Menschen auch anstehen würde.
Daraufhin habe ich in einem Leserbrief geschrieben, dass wenn man auch Darwin ernst nehmen müsse, wie das ein Herr Hasler aus Zürich zwingend fordert, dann müsse man auch sehen, dass Tiere ja auch einander fressen, wir es somit nach Öhri und Halser demnach ja auch tun könnten; wir also auch Kannibalen sein dürften. Das war ja der Knackpunkt der ganzen Verhandlung, welchen Sie offenbar ja überhaupt nicht begriffen haben.
Also wenn es eine Olympiade im Wort und Tatsachen Verdrehen und Dinge mutwillig schlecht darstellen gibt, dann sollte man unbedingt Sie dahin schicken. Denn dort holen Sie die Goldmedaille mit Auszeichnung mit aller Garantie. Es sei denn, Sie haben gestern zwei Stunden lang geschlafen. Aber dann sollte man Sie besser nicht an eine Gerichtsverhandlung schicken.


Jo Schädler,
Eschnerstrasse 64, Bendern

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